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Checkliste für Blitzschutz und Brandschutz

So rüsten sich Bauherren für den Brandfall

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Blitzeinschlags relativ gering ist: Ein mangelnder Blitzschutz oder Brandschutz kann sich rächen, denn im Schadensfall sind die Kosten oft höher als die vorbeugenden Maßnahmen. Schon mit geringen Investitionen können Bauherren dafür sorgen, dass die Gefahren durch Blitz und Feuer so gering wie möglich bleiben. Hier die wichtigsten Tipps.

Blitz über HausdachBild größer anzeigen
Unwetter gibt es immer häufiger. Umso mehr sollte dem Blitzschutz und dem Brandschutz beim Hausbau große Aufmerksamkeit geschenkt werdenFoto: Dachdecker-Verband Nordrhein

Nach dem Blitzeinschlag alle Computerdaten verloren? Schlimm genug, aber das ist nur der kleinste Schaden. Möglich sind auch komplett mit Ruß überzogene Wohnräume, obwohl es "nur“ in der Küche gebrannt hat - oder ein völlig ausgebranntes Haus. Da die Gefahren bekannt sind, sollte dem Blitzschutz und dem Brandschutz beim Hausbau große Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Blitzschutz auch im Haus
Blitze können über elektrische Leitungen, Antennen oder Rohre ins Haus gelangen und Computer oder die gesamte Elektrik lahm legen. Damit das Haus vor bzw. bei Blitzeinschlägen sicher ist, muss der Blitzschutz genau auf die örtlichen Gegebenheiten angepasst und mit Architekten sowie dem Elektroinstallateur abgestimmt werden. Zu einem Blitzschutzsystem gehören der Blitzableiter als äußerer Blitzschutz. Ergänzt wird er im Haus durch den inneren Blitzschutz, der sämtliche metallene Einrichtungen und elektrischen Anlagen umfasst.

Brandschutz für Leben und Sachwerte
Neben dem Blitzschutz sollten beim Hausbau vorbeugende Maßnahmen für den Brandschutz berücksichtigt werden, um auf diese Weise Leben und Sachwerte zu schützen. Dabei helfen entsprechende Verglasungen, Abschottungen und natürlich der Einbau von Rauchmeldern.

Schäden durch Rauch oft schwerer als durch Feuer
Schon vor dem Feuer dringt im Brandfall Rauch durch alle Ritzen, bei rund 80 Prozent aller Brandopfer ist Rauchvergiftung die Todesursache. Auch die Sachschäden, die auf Wänden und Möbeln durch öligen Ruß verursacht werden, sind oft gravierend. Der Schutz vor Rauch spielt deshalb eine wichtige Rolle. Fachmännisch eingebaute Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ermöglichen den schnellen und gezielten Abzug von Rauchgasen und halten beispielsweise die Wege für die Rettungskräfte frei.

Aktiver Brandschutz: Feuerlöscher & Rauchmelder regelmäßig warten
Feuerlöscher und -anlagen helfen im Brandfall oft, größere Sach- oder Personenschäden zu verhindern. Mit ihnen können die Flammen bekämpft werden, bis die Feuerwehr eintrifft - auch in Privathaushalten sind sie, ebenso wie Rauchmelder, ein wichtiges Brandschutz-Mittel. Zuverlässig schützen die Feuerlöscher und Rauchmelder aber nur, wenn sie regelmäßig gewartet werden. Im Schadensfall ist das auch wichtig für die Versicherung. Dabei ist die Instandhaltung bei Feuerlöschern spätestens alle zwei Jahre erforderlich, Rauchmelder sollten immer mit vollen Batterien bestückt sein.  

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Quelle: RAL Gütezeichen
 
 
 
 

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