Passivhaus

Wohnkomfort ohne Heizsystem

Das Passivhaus bezeichnet einen Baustandard beziehungsweise Energiestandard, nicht eine bestimmte Bauweise. Unter einem Passivhaus versteht man ein Gebäude, das aufgrund seiner guten Wärmedämmung sowohl im Winter als auch im Sommer keine klassische Heizung oder Kühlung mehr benötigt. Insofern ist das Passivhaus eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses.

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Foto: KS-ORIGINAL GMBH

Passivhaus
 
Die hochwirksame Dämmung hält die Wärme im Passivhaus
Die hochwirksame Dämmung hält die Wärme im PassivhausFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

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Passivhaus kommt ohne Heizung aus
Ein Passivhaus weist einen Heizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m² pro Jahr auf, das sind rund drei Viertel weniger Heizenergie als bei einem durchschnittlichen Neubau. Erreicht wird das durch besondere Fenster und eine Hülle aus hochwirksamer Dämmung an den Außenwänden, am Dach und an der Bodenplatte. Die Wärmedämmung hält die Wärme im Haus. Bei so guten thermischen Werten ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr zwingend nötig. "Passiv" heißt das Haus deshalb, weil der Großteil des Wärmebedarfs aus "passiven" Quellen gedeckt wird, wie Sonneneinstrahlung aber auch Abwärme von Personen und technischen Geräten. Für Wohnkomfort und frische Luft ohne Energieverluste sorgt eine Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. So kann auch die Wärme aus der Abluft genutzt werden.

Neben dem seit 25 Jahren bekannten und bewährten Passivhaus Classic wurden aktuell zwei neue Energiestandards definiert, die zusätzlich die Erzeugung Erneuerbarer Energien durch Sonne und Wind direkt am Haus berücksichtigen: das Passivhaus Plus und das Passivhaus Premium.


Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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