Lüftung

Kontrollierte Wohnraumlüftung zahlt sich aus

Moderne auf Energieeffizienz ausgelegte Häuser sind stark gedämmt. Lüftungssysteme sorgen dafür, dass innerhalb der luftdichten Außenhüllen dieser Häuser ein behagliches, gesundes Raumklima entsteht. Die kontrollierte Wohnraumlüftung regelt automatisch den notwendigen Luftaustausch und minimiert dabei die Lüftungswärmeverluste, die bei einem Neubau bereits die Hälfte des gesamten Energiebedarfs betragen können.

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Foto: BDH

Lüftung
 
Eine Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung führt bedarfsgerecht und ohne Zugluft die verbrauchte Luft aus den Ablufträumen (in der Grafik rot) ab, während kontinuierlich Frischluft in die Zulufträume (in der Grafik blau) nachströmt
Eine Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung führt bedarfsgerecht und ohne Zugluft die verbrauchte Luft aus den Ablufträumen (in der Grafik rot) ab, während kontinuierlich Frischluft in die Zulufträume (in der Grafik blau) nachströmtFoto: BDH

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Aktuelles

 

Wärmerückgewinnung aus der Abluft
Durch die Installation einer Wohnraumlüftung können die Lüftungswärmeverluste soweit reduziert werden, dass sich je nach Gebäudeart und eingesetztem System eine Heizkostenersparnis zwischen 20 und 50 Prozent ergibt. Zudem ist ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung in der Lage, über das 15-fache an Wärmeenergie aus der Abluft im Gebäude zurückzuhalten als es selbst an Strom für seinen Betrieb benötigt. Der Gesetzgeber fordert bei allen Neubauten die Erstellung eines Lüftungskonzepts nach DIN 1946-6. Es sagt aus, wie bei dem geplanten Neubau die gesetzlich vorgeschriebenen Luftwechselraten erreicht werden sollen, also in welchem Zeitraum sich die gesamte Luft eines Raumes einmal komplett austauscht. Ein Gebäudekonzept kann rein rechnerisch mit einer Fensterlüftung auskommen, was aber schon alleine wegen der Wärmerückgewinnung und der Gefahr von Schimmel bei nicht ausreichender Lüftung nicht zu empfehlen ist.

So funktioniert eine kontrollierte Wohnraumlüftung
Die frische Außenluft wird vom Lüftungsgerät angesaugt, gefiltert und erwärmt und strömt in den Zulufträumen gleichmäßig aus (Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer). Dann wird die Luft über Flur und Diele zu den Ablufträumen (Küche, Bad, WC) geführt. Dort wird die feuchte und verbrauchte Luft abgesaugt und zum Lüftungsgerät zurückgeführt. Ein Wärmetauscher entzieht der Abluft die Wärmeenergie. Wärmerückgewinnungsgrade von weit über 90 Prozent sind heute technisch möglich. Da die Luftströme voneinander getrennt sind, wird zwar Wärme ausgetauscht, Gerüche und Verunreinigungen aber nicht. Die notwendigen Installationskanäle werden entweder im Boden oder unter der Decke geführt.

Vorteile einer kontrollierten Wohnraumlüftung
20 bis 30 Kubikmeter frische und saubere Luft pro Stunde braucht ein Mensch, um sich wohl zu fühlen. Ein kontrolliertes Lüftungssystem sorgt für einen jederzeit ausreichenden und gesunden Luftwechsel. So tauscht eine Lüftungsanlage die Raumluft zirka alle zwei Stunden komplett aus. Das verhindert eine zu hohe CO2-Konzentration in den Räumen, die uns müde und antriebslos machen würde. Auch vor zu viel Feuchtigkeit in den Räumen und einer damit verbundenen Schimmelbildung wird auf diese Weise vorgebeugt. Bei einer kontrollierten Wohnungslüftung wird auch die Zuluft gefiltert. Weder Staub noch Pollen gelangen von außen nach innen, was nicht zuletzt alle Allergiker zu schätzen wissen.



Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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