Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Strom erzeugen und gleichzeitig die Umwelt schonen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll die Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie von Kernkraft verringern. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien ins Stromnetz und die Einspeisevergütung, die der Erzeuger dafür erhält. Damit betrifft es auch Bauherren mit Photovoltaik-Anlage oder Blockheizkraftwerk (BHKW).

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Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Holger Peters

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
 
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt auch die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen auf dem Hausdach
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt auch die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen auf dem HausdachFoto: aktion pro eigenheim

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EEG: Strom aus Erneuerbaren Energien
Ob Solarstrom, Windenergie, Wasserkraft oder Bioenergie - die Regelungen des EEG betreffen ausschließlich die Stromerzeugung und dienen dem Klimaschutz. Unter anderem soll eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung ermöglicht und fossile Energieressourcen geschont werden. Auch die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien wird gefördert. In seiner ersten Fassung trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2000 in Kraft und löste damit das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 ab. Seitdem wurde das EEG mehrfach novelliert, also überarbeitet.

EEG regelt Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen
Die Einspeisung von Strom aus Photovoltaik-Anlagen ins öffentliche Netz ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz genau geregelt. Die so genannte Einspeisevergütung gewährleistet das EEG dem Eigentümer der Photovoltaik-Anlage für 20 Jahre. Die Höhe der Einspeisevergütung hängt vom Zeitpunkt der Installation ab. Ab dem 1. Juli 2016 beträgt der Vergütungssatz für neu installierte Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt (kW) Leistung 12,31 Cent pro kWh Solarstrom. Die Vergütung sinkt in monatlichen Schritten weiter ab.

Alle Anlagen, die ab 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden und nicht größer als 500 kWp sind, erhalten wieder bis zu 100 Prozent der Einspeisevergütung. 2016 sinkt die Grenze dann auf 100 kWp. Dachanlagen von 10 bis 1.000 kWp, die zwischen dem 1. April 2012 und dem 31. Juli 2014 in Betrieb gingen, werden weiter nach dem 2012 geschaffenen Marktintegrationsmodell behandelt: Sie erhalten höchstens 90 Prozent der erzeugten Jahresstrommenge vergütet. Die restlichen zehn Prozent müssen selbst verbraucht oder vermarktet werden.

EEG-Umlage auf Eigenverbrauch von Solarstrom
Besitzer von neuen Photovotlaik-Anlagen, die ihren Solarstrom selbst verbrauchen möchten, müssen für jede Kilowattstunde Eigenverbrauch einen Teil der EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent entrichten. 2014 sind es 30 Prozent der EEG-Umlage, ab 2016 steigt der Anteil auf 35 Prozent, ab 2017 sind 40 Prozent der EEG-Umlage zu zahlen. Davon ausgenommen sind private Hausbesitzer, denn die EEG-Umlage wird erst fällig, wenn die Photovoltaik-Anlage mindestens zehn Kilowatt installierter Leistung ausweist. Die Photovoltaik-Anlagen auf Eigenheimen sind dagegen meistens nur zwischen zwei und acht Kilowatt installierter Leistung (kWp) groß, das entspricht 20 bis 60 Quadratmetern Dachfläche.


Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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