Expertenwissen
mehr zu Sicherheit
 

Einbruchschutz gleich einplanen statt später teuer nachrüsten

Die wichtigsten Sicherheitstipps der Polizei

Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst für 2016 insgesamt 151.265 Einbrüche einschließlich der Einbruchsversuche, 2015 waren es 167.136. Doch die positive Bilanz trügt, denn die Zahlen bewegen sich auf hohem Niveau. Für Bauherren heißt das: Besser schon beim Hausbau den Einbruchschutz aus einem Guss einplanen, als später aufwändig nachrüsten. Die Experten von der Württembergischen Versicherung und der Polizei geben Tipps.

Kampagnenmotiv EinbruchschutzBild größer anzeigen
Wer schon beim Hausbau den Einbruchschutz aus einem Guss einplant, muss später nicht teuer nachrüstenFoto: Polizeiliche Kriminalprävention

Richtiges Verhalten und richtige Sicherungstechnik – Bauherren haben den Einbruchschutz ihres Hauses von Anfang an in der Hand! Denn ein Großteil aller Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, wenn sicherungstechnische Maßnahmen den Zutritt verwehren. In der Planungsphase kann der Einbruchschutz problemlos berücksichtigt werden und verursacht kaum Mehrkosten. Neben Energieeffizienz und Barrierefreiheit sollten Bauherren also unbedingt auf aufeinander abgestimmte technische Sicherungsmaßnahmen achten.

Richtige Sicherungstechnik: Technische und bauliche Maßnahmen für den Einbruchschutz
Schon einfache bauliche und technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren. Bei einem Neubau ergibt der Einbau geprüfter und zertifizierter einbruchhemmender Türen und Fenster nach DIN EN 1627ff. ab der Widerstandsklasse (RC) 2 einen guten Einbruchschutz. Hier ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt. Der Einbau ist ebenfalls in der DIN EN 1627 geregelt. Da die heutigen Baustoffe nicht immer den Anforderungen der DIN entsprechen, ist es wichtig, sich auch mit dem Thema Befestigungstechnik auseinanderzusetzen. Erst mit dem richtigen Einbau ist die Einbruchshemmung zu erreichen. Die DIN EN 1627 schreibt für geprüfte und zertifizierte Elemente eine Montagebescheinigung vor. Damit erhalten Kunden die Zusicherung, dass das einbruchshemmende Element so eingebaut wurde, wie es auch im Labor geprüft wurde.

Richtiges Verhalten: Die wichtigsten Sicherheitstipps der Polizei:

  • Schließen Sie Ihre Tür immer ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren.
  • Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde im Haus oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.

Einbrüche finden häufig tagsüber statt
Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, am frühen Abend oder an den Wochenenden. Deshalb sollten Bauherren die wichtigsten Schwachstellen von Anfang an absichern: Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen meistens über die Fenstertüren und Fenster, weniger häufig über Haustüren und Keller. Bei Mehrfamilienhäusern hingegen wählen Einbrecher ihren Weg meistens über die Wohnungseingangstür; doch auch hier verschaffen sie sich über leicht erreichbare Fenster und Fenstertüren Zutritt. Ein besserer Einbruchschutz sichert nicht nur das persönliche Hab und Gut (und das sind neben den „Wertsachen“ auch Erinnerungen!), sondern auch das Wohlbefinden. Denn das Einschneidende an einem Einbruch ist nicht nur der materielle Schaden, sondern häufig auch eine dauerhafte psychische Belastung.

Weitere Informationen und Links zum Thema Einbruchschutz:


mehr zu Sicherheit
 
 
 
 
Quelle: K-EINBRUCH – KOR Harald Schmidt / Württembergische Versicherung AG
 
 
 
 

Bauforum


Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten

Zu allen Fragen/Antworten im Bauforum »

Haus-Finder

Wenige Schritte
zum Traumhaus
Jetzt planen >>>

 

Video-Tipp

  •  
    Hausratversicherung: Die Württembergische Versicherung erklärt Video: Württembergische Versicherung AG
 
 

Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei Ihrer Bauplanung

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und Sie bleiben auf dem Laufenden.