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Kindersicherheit beim Hausbau: Gefahren für Kinder vermeiden

Checkliste für die kindersichere Gestaltung des Hauses

Das Eigenheim soll ein zukunftssicheres Zuhause sein für die Familie. Doch Kinder stellen besondere Anforderungen an die Gestaltung des Zuhauses. Im Durchschnittshaus lauern jede Menge Gefahren für Kinder. Schon beim Hausbau gilt es deshalb Gefahren für Kinder möglichst zu vermeiden. Hier die Checkliste, wie Bauherren ihr Heim kindgerecht und kindersicher gestalten.

Kinder auf HolztreppeBild größer anzeigen
Offene Treppen ohne Setzstufen wie hier auf dem Bild sind in puncto Kindersicherheit nicht zu empfehlen. Besser sind geschlossene TreppenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Davon sind auch Kinder betroffen. Pro Jahr kommt es im häuslichen Bereich zu 256.000 Kinderunfällen. Am häufigsten zu beklagen sind Unfälle mit elektrischem Strom, Stürze aus über einem Meter Höhe sowie Feuer- und Brandunfälle. Zahlreiche dieser Unfälle ließen sich durch eine kindgerechte und kindersichere Gestaltung des Wohnraums vermeiden. Denn viele der Gefahrenquellen können schon von vorne herein ausgeschaltet werden. In der Checkliste haben wir wichtige Punkte zusammengefasst, die schon beim Hausbau beachtet werden sollten.

Stolperfallen vermeiden
Stufen, Schwellen, Podeste - all das sind architektonische Spielereien, die Kindern Probleme bereiten können. Schnell kommt es zum Sturz und zu mitunter ernsten Verletzungen. Beim Hausbau mit Kind sollte deshalb der Kindersicherheit wegen auf solche Stolperfallen besser verzichtet werden. Wenn es nicht barrierefrei geht, sollten Hindernisse gut erkennbar sein.

Für gute Beleuchtung sorgen
Auch eine gute Beleuchtung macht Kindern das Leben leichter. Schummriges Licht mag zwar für eine wohnliche Atmosphäre sorgen, kindersicher ist das aber nicht. Denn Schummerlicht provoziert Stürze oder schmerzhafte Zusammenstöße mit Möbeln oder anderen Gegenständen.

Treppen geschlossen gestalten
Eine erhebliche Gefahr für Kinder bergen Treppen. Moderne luftige Varianten mit viel Metall und Glas sehen schick aus, bieten aber viele Ecken und Kanten, an denen sich Kinder böse verletzen können. Mit Blick auf den Nachwuchs sind geschlossene Treppen mit rutschfesten Trittstufen und Setzstufen die bessere Wahl. So gelangt kein Kinderkopf zwischen die Stufen. Soll es unbedingt eine offene Treppe ohne Setzstufe sein, muss der Abstand zwischen den Stufen geringer als zwölf Zentimeter sein.

Geländer mit senkrechten Füllstäben wählen
Auch Geländer können Kinder zu riskanten Manövern und folgenschweren Gymnastikübungen verführen. Hier gilt: Waagerechte Füllstäbe fordern Kinder geradezu zum Überklettern auf. Sie sollten deshalb mit einer zusätzlichen Scheibe kindersicher gemacht werden. Generell sind im Hinblick auf die Kindersicherheit Geländer mit senkrechten Füllstäben vorzuziehen. Der Abstand sollte hier ebenfalls nicht größer ausfallen als zwölf Zentimeter. Auch ein nach innen gezogener Handlauf erschwert Kletterübungen.

Steckdosen mit Kindersicherung versehen
Kindersichere Steckdosen sind ein Muss für jedes Haus, in dem sich Kinder frei bewegen. Außerdem sollten Stromleitungen unter dem Putz liegen. 

Rauchmelder einbauen
Rauchmelder dürfen in keinem Kinderzimmer fehlen. Sie können Leben retten, wenn im Kinderzimmer Feuer ausbricht.

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Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.
 
 
 
 

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