29.03.2016
 

Rekordtief beim Leitzins - was heißt das für die Baufinanzierung?

Hohe Tilgung und regelmäßige Sondertilgungen besonders wichtig

Nachdem der Leitzins auf null Prozent abgesenkt wurde, ist ein Rekordtief erreicht. Für Bauherren und Immobilienkäufer ist das zunächst eine gute Nachricht, denn die Baufinanzierung bleibt wohl längerfristig sehr günstig. Dennoch raten Experten zur Besonnenheit! Bauherren sollten umsichtig planen und wohlüberlegt kalkulieren. Dem Risiko einer unendlichen Laufzeit begegnen Bauherren am besten mit einer hohen Tilgung.

Glashaus mit GeldscheinenBild größer anzeigen
Die Zinsen bleiben längerfristig niedrig, da gilt es die Baufinanzierung sorgfältig zu planen. Wichtig ist eine hohe Tilgung, damit das Eigenheim im Alter abbezahlt istFoto: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Die Zinsen bleiben wohl längerfristig niedrig, da gilt es für Bauherren und Immobilienkäufer um so mehr, die Baufinanzierung sorgfältig zu planen. Damit das Eigenheim im Alter auch wirklich abbezahlt ist, ist eine hohe Tilgung unabdingbar. Nur so können Bauherren Laufzeit und Zinsanteil reduzieren. Denn niedrige Finanzierungsraten bergen jetzt das Risiko unendlicher Laufzeiten: Je geringer die monatliche Rate, desto geringer der Tilgungsanteil und länger die Gesamtlaufzeit. Deshalb empfehlen Finanzierungsexperten Bauherren, mit mindestens drei, besser vier oder fünf Prozent Tilgung zu starten und zusätzlich regelmäßige Sondertilgungen einzuplanen.

Fazit: Hohe Anfangstilgungen sind in Kombination mit langen Zinsbindungen und einem hohen Eigenkapitaleinsatz gute Voraussetzungen, um im Zinstief vorausschauend zu finanzieren und dem Risiko zukünftiger Zinserhöhungen zu begegnen.

Kaufkosten und Finanzierung genau kalkulieren
Da Immobilienkredite schon länger auf einem günstigen Stand sind, ist in einigen Regionen Deutschlands beim Immobilienkauf inzwischen auch Vorsicht geboten. Denn die Preise zum Beispiel in den Metropolregionen sind in den letzten Jahren extrem angestiegen. Bauherren und Käufer sollten den Kaufpreis genau bedenken und höhere Nebenkosten sowie zumindest die Möglichkeit eines Zinsanstieges einplanen. Denn auch in Nullzins-Zeiten müssen zukünftige Eigenheimbesitzer eine gewissenhafte finanzielle Planung vornehmen. Darunter fällt die Kalkulation von allen Kosten für das Traumhaus. Des Weiteren könnten ungeplante Ausgaben auftreten, die zu berücksichtigen sind. Der Finanzierungsplan sollte so früh wie möglich erstellt werden und so langfristig wie möglich sein, damit Bauherren ruhigen Gewissens vom Niedrigzins profitieren können.

 
 
 
 
Quelle: aktion pro eigenheim / Hüttig & Rompf / Baufi24 / Interhyp
 
 
 
 

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