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Die richtige Haustechnik für Allergiker

Lüftungsanlage und passendes Heizsystem entlasten bei Allergien

Allergien sind inzwischen fast Volkskrankheit, die immer mehr Menschen betreffen. Die wirksamste Maßnahme für Allergiker, sich zu schützen, ist natürlich, sich den entsprechenden Schadstoffen gar nicht erst auszusetzen. Doch das ist gar nicht so leicht, selbst im Eigenheim. Doch die richtige Haustechnik kann helfen, Allergiker zu entlasten.

Blühende Bäume: PollenallergikerBild größer anzeigen
Wenn Pollen Saison haben, macht Frischluft Allergikern das Leben schwer. Lüftungsanlage und Flächenheizung helfen zumindest im EigenheimFoto: BDH, Köln

Egal ob Hausstauballergie oder Heuschnupfen - mit der richtigen Haustechnik bekommen Allergiker ihre Probleme zumindest in den eigenen vier Wänden in den Griff.

Lüftungsanlage sorgt für frische und saubere Luft
Die dichte und wärmedämmende Bauweise heutiger Neubauten macht ein ausgeklügeltes Lüftungskonzept erforderlich, damit die Luftqualität in den Innenräumen stimmt, Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt wird und sich Schadstoffe in den Innenräumen nicht anreichern können. Eine Lüftungsanlage leistet dann gute Dienste. Bei der kontrollierten Wohnraumlüftung wird die Raumluft innerhalb eines festgelegten Zeitraums komplett ausgetauscht und dabei Staub sowie Blütenpollen aus der Frischluft gefiltert. Das erleichtert Pollenallergikern das Leben während der Pollenflugsaison erheblich und vermeidet zusätzlich noch Schimmelschäden. Aber nicht nur Allergiker mit Heuschnupfen profitieren von einer Lüftungsanlage, auch Hausstauballergikern tut die gute Luftqualität und das „trockene“ Klima gut. Denn die Milben, die das Allergen produzieren, vermehren sich besonders in feuchten Räumen.

Flächenheizung entlastet Hausstauballergiker
Auch bei der Auswahl der Heizsystems sollten Allergiker genau überlegen. Günstig ist eine Flächenheizung, also Fußbodenheizung, Wandheizung oder Deckenheizung und der Verzicht auf Heizkörper. So gibt es zum Beispiel beim Einsatz einer Fußbodenheizung auf dem beheizten Boden deutlich weniger Milben und Pilzsporen. Sie gedeihen nur dort, wo es feucht ist. Und weil sich die Wärme gleichmäßig vom Boden im Raum verteilt, entstehen keine unangenehmen Staubaufwirbelungen, so dass sich Allergene wie Hausstaub und Sporen nicht verbreiten können. Eine Wandheizungen kann zudem das Auftreten von Schwitzwasser an Wänden und damit Schimmelbildung verringern.

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Quelle: aktion pro eigenheim / BVF / BDH
 
 
 
 

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