Redaktionstipp

Tiny House: Kosten, Finanzierung und Förderung

Förderung nur für Minihäuser, nicht für mobile Tiny Houses

Mobil und minimalistisch - das Tiny House erfüllt moderne Wohnträume. Die verhältnismäßig geringen Kosten lassen die Mini-Häuser zusätzlich attraktiv erscheinen. Doch individuelle Lösungen können auch hier schnell ins Geld gehen. Wie sieht es also aus mit Kosten, Finanzierung und Förderung beim Tiny House?

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Je individueller das Tiny House, umso höher die Kosten. Eine Förderung gibt es für die mobilen Minihäuser leider nicht, wohl aber für die Varianten, die fest auf einem Grundstück stehen

Foto: aktion pro eigenheim

Tiny Houses starten bei Kosten von circa 5.000 Euro - ohne Bauplatz. Doch für diesen Preis ist jede Menge handwerkliches Geschick und Einsatz erforderlich, denn es handelt sich um Selbstbausätze. Bis das Minihaus bezugsfertig ist, kommt noch einiges an Kosten hinzu! Wer sich für ein Ausbauhaus entscheidet, also nur den Innenausbau selbst übernimmt, muss mit mindestens 20.000 Euro kalkulieren, bezugsfertige Tiny Houses sind ab circa 45.000 Euro erhältlich. Für alle Modelle gilt: Je ausgefallener die Wünsche, je mehr Maßanfertigungen, um so teurer. Bis zu 150.000 Euro  - je nach Größe und Ausstattung - können am Ende auf der Kostenrechnung für die Luxusvariante stehen.

Wie kann das Tiny House finanziert werden?
Die Finanzierung eines Tiny Houses kann grundsätzlich genauso wie bei jedem anderen Hausbau funktionieren. Als Kreditsicherheit kommt das klassische Tiny House allerdings nicht in Frage. Möglich ist die Finanzierung zum Beispiel mit Mitteln aus einem Bausparvertrag.

Gibt es Förderung für ein Tiny House?
Beim Thema Förderung ist eine grundsätzliche Unterscheidung nötig: Für das klassische Tiny House - aufgebaut auf einem Trailer - gibt es keine Förderung. Die Fördermittel der KfW, wie zum Beispiel im Wohneigentumsprogramm, im Programm Energieeffizient Bauen sowie das Baukindergeld, kommen nur für Häuser in Frage, die fest mit dem Boden (Fundament) verbunden sind und für die ein Bauantrag gestellt werden kann. Das betrifft also die sogenannten Mini- oder Kompakthäuser. Mobile Tiny Houses, die jederzeit ihren Standort wechseln können, werden von der KfW nicht gefördert.

 
 
 
Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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