Redaktions-Tipp

KfW fördert private Ladestation für Elektroauto mit Zuschuss

900 Euro pro Ladepunkt bei Nutzung erneuerbarer Energien

Seit dem 24. November 2020 gibt es eine neue Förderung der KfW: Private Ladestationen für Elektroautos werden dann mit einem Zuschuss von 900 Euro gefördert, wenn sie erneuerbare Energien nutzen. Besonders attraktiv ist die Förderung deshalb für alle, die eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben. Alle Infos und Details zum KfW-Förderprogramm 440 "Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude".

Elektroauto mit Ladekabel und LadestationBild größer anzeigen

Für private Ladestationen gibt es 900 Euro Zuschuss von der KfW

Foto: www.canva.com / Mihajlo Maricic

Das Haus ist fertig, der Einzug geschafft und ein Elektroauto gehört auch bald zum Haushalt? Dann ist das neue KfW-Förderprogramm "Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude Zuschuss 440" genau das richtige!

Das Förderprogramm zur Errichtung neuer Ladestationen für Elektroautos im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von Wohngebäuden wurde am 24.1.2020 gestartet. Eigentümer erhalten für den Erwerb und die Errichtung neuer Ladestationen einschließlich des Anschlusses an das Stromnetz einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Wohneigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger. Die Förderung muss vor Beginn des Vorhabens im KfW-Zuschussportal beantragt werden und wird nach Abschluss der Maßnahmen gegen Vorlage der von den durchführenden Fachbetrieben erstellten Rechnungen ausgezahlt.

Strom aus erneuerbaren Energien ist Voraussetzung für die Förderung

  • Voraussetzung für die Förderung der Ladestation ist, dass der für den Ladevorgang erforderliche Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Möglich ist sowohl der Einsatz selbst erzeugten Stroms wie Strom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage als auch der Bezug von Ökostrom über einen entsprechenden Stromliefervertrag.
  • Förderfähig sind Ladestationen, die an nicht öffentlich zugänglichen Stellplätzen eines Wohngebäudes errichtet werden und ausschließlich zum Aufladen von eigenen beziehungsweise selbstgenutzten Elektrofahrzeugen genutzt werden.
  • Die Ladestation sollte einen oder mehrere Ladepunkte mit einer Ladeleistung von genau 11 Kilowatt pro Ladepunkt aufweisen. 
  • Die Ladestation wird von einem Fachbetrieb installiert.

Die Einzelheiten zum Zuschuss für Ladestationen
Der Zuschuss beträgt pauschal 900 Euro pro Ladepunkt. Bei Installationskosten unter 900 Euro ist eine Förderung nicht möglich.

Folgende Kosten werden bei der Förderung berücksichtigt:

  • Ladestation
  • Energiemanagementsystem/Lademanagementsystem zur Steuerung von Ladestationen
  • Elektrischer Anschluss (Netzanschluss)
  • Notwendige Elektroinstallationsarbeiten (zum Beispiel Erdarbeiten)
  • Notwendige technische und bauliche Maßnahmen am Netzanschlusspunkt und am Gebäude
  • Notwendige Ertüchtigungs-/Modernisierungsmaßnahmen der Hauselektrik sowie derTelekommunikationsanbindung der Ladestation

Wichtig: Der Zuschuss muss vor Beginn des Vorhabens im KfW-Zuschussportal beantragt werden. Eine Antragstellung ist dort direkt online möglich. Eine Liste förderfähiger Ladestationen finden Sie bei den Informationen im Förderprogramm der KfW: Weitere Informationen und Merkblätter zum KfW-Förderprogramm "Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude Zuschuss 440" gibt es hier.

 
 
 
Quelle: KfW
 
 
 
 

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