Redaktions-Tipp

KfW-Förderung für die Umnutzung und Umwidmung

Mit Förderkredit oder Zuschuss Nicht-Wohnraum umbauen

Fehlendes Bauland macht Familien kreativ: Eine Scheune auf dem Grundstück der Eltern, ein landwirtschaftliches Gebäude, ein Bürohaus, eine Lagerhalle - sie alle können zu Wohnraum umgebaut werden. Doch Aufwand und Kosten dafür sind hoch! Damit solche Wohnwünsche dennoch wahr werden können, stellt die KfW eine Förderung für so genannte Umnutzungen und Umwidmungen zur Verfügung.

Schuppen mit BaugerüstBild größer anzeigen

Schuppen oder Scheune sollen zu Wohnraum werden? Die KfW hilft Eigentümern bei der Finanzierung

Foto: aktion pro eigenheim

Für die Umnutzung / Umwidmung - also den Umbau von Nicht-Wohngebäuden zu Wohnraum - stellt die KfW Förderkredite und Zuschüsse zur Verfügung. Welches KfW-Programm Eigentümer aber genau nutzen können hängt davon ab, ob das Nicht-Wohngebäude vorher beheizt war oder nicht:

  • Für den Umbau unbeheizter Gebäude wie Scheune, Stall oder Lagerhalle können Eigentümer einen günstigen Förderkredit im KfW-Programm 153 Energieeffizient Bauen beantragen.
  • Für den Umbau beheizter Gebäude wie Gewerbeimmobilien, Bürohäuser etc. kann ein Zuschuss oder Förderkredit im Programm KfW-Förderkredit im Programm Energieeffizient Sanieren beantragt werden.

Umwidmung / Umnutzung von Scheune, Stall oder Lagerhalle (unbeheizte Nicht-Wohngebäude)
Eine Förderung der KfW ist nur möglich, wenn zu einem KfW-Effizienzhaus umgebaut wird. Im KfW-Programm 153 Energieeffizient Bauen steht Eigentümern ein Förderkredit bis maximal 120.000 Euro zur Verfügung. Für Bauherren lohnt es sich, diesen Kredit in Anspruch zu nehmen, denn sie müssen dank Tilgungszuschuss weniger zurückzahlen. Der Tilgungszuschuss richtet sich nach dem erreichten Effizienzhaus-Niveau:

  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus --> 25 % des Zusagebetrages
  • KfW-Effizienzhaus 40 --> 20 % des Zusagebetrages
  • KfW-Effizienzhaus 55 --> 15 % des Zusagebetrages

Umwidmung / Umnutzung von Gewerbeimmobilien und Bürohäusern (beheizte Nicht-Wohngebäude)
Ist das Nicht-Wohngebäude schon beheizt, behandelt die KfW die Umwidmung wie eine Sanierung. Förderung steht dann im Programm Energieeffizient Sanieren zur Verfügung - im KfW-Programm 151/152 günstige Kredite und im Programm 430 Zuschüsse.

Sanierung mit Förderkredit: Der Kreditrahmen für eine Umwidmung beträgt maximal 120.000 Euro für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Auch hier gibt es Tilgungszuschüsse, die sich für Eigentümer lohnen. Je nach erreichtem Effizienzhaus-Niveau beträgt der Tilgungszuschuss bis zu 40 Prozent der Kreditsumme (maximal 48.000 Euro für ein Effizienzhaus 55, maximal 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen).

Sanierung mit Zuschuss: Alternativ können Eigentümer für die Umwidmung den Zuschuss im KfW-Programm 430 wählen. Diese Variante steht nur privaten Eigentümern zur Verfügung. Der Zuschuss beläuft sich auf bis zu 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus beziehungsweise 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen. Wer darüber hinaus bei der Sanierung noch auf Barrierefreiheit achtet, kann auch die Förderung der KfW im Programm Altersgerecht Umbauen (159 Kredit, Barrierereduzierung 455-B Zuschuss) nutzen.

 
 
 
Quelle: aktion pro eigenheim / KfW
 
 
 
 

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    KfW-Zuschussportal für Sanierungs- und Bau-Förderung: Anmeldung Video: KfW
 
 

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