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Wahl der Heizung: CO2-Preis hat Einfluss auf künftige Heizkosten

Heizen mit Gasheizung und Ölheizung wird teurer

Wer jetzt eine Heizung für seinen Neubau auswählt, sollte die künftigen Heizkosten im Blick behalten: Der CO2-Preis macht das Heizen mit Erdgas und Öl deutlich teurer, Anfang 2022 ist die CO2-Abgabe weiter gestiegen. Ausgenommen davon sind erneuerbare Energien. Bauherren sollten Heiztechniken auf Basis erneuerbarer Energien wie Wärmepumpe, Pelletheizung und Solarthermie deshalb den Vorzug geben.

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Die Heizkosten im Blick: Bei der Auswahl der Heizung für den Neubau spielen auch die künftigen Heizkosten eine Rolle. Bauherren sollten auf den CO2-Preis achten und auf erneuerbare Energien setzen

Foto: Verbraucherzentrale NRW

Heizung im Neubau - worauf setzen Bauherren?
Das statistische Bundesamt hat ausgewertet, welche Art der Heizung 2020 in Neubauten installiert wurde: Demnach wurden 39 Prozent der Neubauten mit einer Gasheizung ausgestattet. 46 Prozent heizen mit einer Wärmepumpe. Die Ölheizung spielt im Neubau keine Rolle mehr, sie kam nur in 0,7 Prozent der Neubauten zum Einsatz.

Vor allem die Rolle der Gasheizung im Neubau könnte (und sollte) sich in den kommenden Jahren ändern, denn das Heizen mit Gas wird künftig durch die CO2-Abgabe deutlich teurer. Am 1. Januar 2022 ist die im vergangenen Jahr eingeführte CO2-Abgabe von 25 auf 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid (CO2) gestiegen. Und auch in den kommenden Jahren sind Preissteigerungen geplant: Die Bepreisung wird bis 2025 jedes Jahr planmäßig erhöht, im Anschluss ist von einer weiter steigenden Abgabe auszugehen

CO2-Preis bei Auswahl der Heizung im Neubau beachten - gleich auf erneuerbare Energien setzen
Um die künftigen Heizkosten im neuen Eigenheim realistisch kalkulieren zu können, sollten Bauherren den CO2-Preis beachten. Für einen Neubau mit Gasheizung bedeutet das: Bei einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 kWh ist schon 2025 mit einem CO2-Preis von 264 Euro zu rechnen, Tendenz weiter steigend. Mit dem richtigen Heizsystem lassen sich die Weichen hier frühzeitig auf Kosteneinsparung stellen, denn ausgenommen von der CO2-Abgabe sind Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien wie Wärmepumpe, Pelletheizung, Holzheizung und Solarthermie. Diesen Heizsystemen sollten Bauherren den Vorzug geben, um Preissteigerungen bei den Heizkosten zu vermeiden.

Entlastung beim Strompreis geplant
Als Ausgleich für die Mehrkosten beim Tanken und Heizen ist unter anderem eine Entlastung der Haushalte über die Senkung des Strompreises geplant. Das macht auch den Wechsel zu strombasierten Alternativen wie Elektroautos oder Wärmepumpen finanziell attraktiver. Zudem profitieren Bauherren von den verbesserten Regelungen im EEG 2021, die die Nutzung von eigenem Solarstrom attraktiver machen und so die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage voranbringen können.

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Quelle: Verbraucherzentrale NRW / BMU / aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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