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Warum eine Elementarversicherung unverzichtbar ist

Staatliche Hilfe bei Unwetterschäden künftig nur noch Ausnahme

Starkregen, Hochwasser oder Sturm - bisher konnten sich Eigentümer darauf verlassen, dass bei Unwetterschäden staatliche Finanzhilfen gewährt wurden. Das wird künftig nicht mehr so sein, Hausbesitzer sollten sich unbedingt selbst mit einer Elementarversicherung vor den finanziellen Unwetter-Folgen schützen. Finanzielle Soforthilfen wird es nur noch für Härtefälle geben, zum Beispiel wenn keine Versicherung möglich ist.

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Ob Starkregen, Hochwasser oder Sturm - gegen die finanziellen Folgen von Unwettern sollten sich Hausbesitzer unbedingt absichern

Foto: aktion pro eigenheim

Zuletzt hat Bayern beschlossen, keine Finanzhilfen mehr an Hochwasseropfer zu zahlen. Ausnahmen soll es nur noch in Härtefällen geben. Auch in vielen anderen Regionen gibt es vergleichbare Regelungen. Grundlage ist ein schon 2017 gefasster Beschluss der Ministerpräsidenten: Darin verständigten sie sich darauf, staatliche Soforthilfen grundsätzlich nur noch an jene auszuzahlen, die sich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen ein Versicherungsangebot zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten wurde. Der Grund: In den vergangenen Jahren sind die Ausgaben für Nothilfen nach Hochwasser und Starkregen stark gestiegen und belasten die öffentlichen Haushalte.

Viele Hausbesitzer nicht gegen Unwetterschäden versichert
Die Unwetterbilanz 2020 zeigt, dass die Versicherer für Beschädigungen durch Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren wie Starkregen rund 2,5 Milliarden Euro geleistet haben. Geprägt wird die Bilanz 2020 vor allem von Sturm "Sabine" im Februar. Mit einem Schaden von 675 Millionen Euro reiht er sich auf Platz sechs der schwersten Winterstürme in Deutschland seit 2002 ein. Aber: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist nicht gegen Unwetterschäden versichert! Für Hausbesitzer reguliert die Wohngebäude- und Hausratversicherung mit dem Zusatzbaustein "erweiterte Naturgefahren" bzw. "Elementarschäden" die Schäden durch Starkregen und Hochwasser.

Hausbesitzer sollten Versicherungsschutz prüfen und anpassen

93 Prozent der Hausbesitzer sind gegen Sturm- und Hagelschäden versichert. Einen Rund-um-Schutz fürs Haus haben jedoch lediglich 41 Prozent: Nur sie sind auch gegen weitere Naturgefahren wie Starkregen und Hochwasser abgesichert. Dabei ist eine entsprechende Versicherung inzwischen längst nicht mehr nur in Hochwassergebieten sinnvoll! Mit einer Elementarschadenversicherung können Hausbesitzer Schäden durch Hochwasser, Starkregen, Erdbeben oder Schneedruck absichern. Die Versicherung trägt dann zum Beispiel die Kosten für Abpumpen und Trockenlegung sowie – falls nötig – auch für den Abriss und Wiederaufbau des Hauses.

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Quelle: aktion pro eigenheim / GDV
 
 
 
 

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