Redaktions-Tipp

Ladestation für Elektroauto beim Hausbau immer mit einplanen

Vorbereitung im Neubau ist vier mal günstiger als Nachrüstung

Auch wer jetzt noch kein Elektroauto fährt, macht sich immer öfter Gedanken über seine künftige Mobilität. Alternative Antriebe werden immer attraktiver und oft noch zusätzlich gefördert. Was häufig allerdings noch fehlt sind entsprechende Ladestationen, vor allem im privaten Bereich. Bauherren sollten deshalb unbedingt Vorkehrungen für eine Ladestation an ihrem Neubau treffen. Auch dann, wenn sie noch gar kein Elektroauto besitzen!

Private Ladestation ElektroautoBild größer anzeigen

Auch wer noch kein Elektroauto fährt, sollte beim Hausbau schon eine Ladestation einplanen

Foto: Fränkische Rohrwerke

Wer in seinem Neubau eine Ladestation für ein Elektroauto errichten lassen will, muss gerade in der Vorbereitungs- und Planungsphase wichtige Punkte beachten. Auch wenn die Umsetzung erst später geschehen soll, lohnt es sich, beim Hausbau von Anfang an vorbereitende Maßnahmen zu treffen. Denn das reduziert den späteren Kostenaufwand deutlich: Insgesamt liegen die Kosten für eine spätere Nachrüstung mindestens um den Faktor 4 höher als bei einer Planung gleich beim Hausbau!

Für eine zukunftssichere Planung und Vorbereitung sowie die Vervollständigung des Zählerschranks belaufen sich die Kosten auf weniger als 1.000 Euro. Deutlich höher sind die Kosten dagegen für eine spätere Nachrüstung und die erforderlichen zusätzlichen Arbeiten.

Ladestation für Elektroautos beim Neubau einplanen - diese 4 Punkte sind wichtig

  1. Die Ladestation sollte praxisgerecht platziert werden. Der Standort kann zusammen mit dem Elektro-Fachbetrieb ausgewählt werden
  2. Wichtig ist eine separate Zuleitung vom Stromkreisverteiler bzw. Zählerplatz zum Standort der Ladestation. Zudem sollte ein eigener 3-phasiger Stromkreis für den Anschluss der Ladestation mit einer Strombelastbarkeit von mindestens 32 A (für 22 kW) vorgesehen werden. Experten empfehlen darüber hinaus ein "Leerrohr" zur Aufnahme der Energieversorgungsleitung sowie ein weiteres Elektroinstallationsrohr für eine Datenleitung zur Steuerung der Ladestation einzuplanen. Darin können die Leitungen gleich verlegt oder später auch unkompliziert nachgerüstet werden.
  3. Der Zählerplatz sollte richtig dimensioniert werden, dabei müssen Überstromschutzeinrichtungen und ein zusätzlicher Zähler für den Betrieb der Ladestation berücksichtigt werden.
  4. Vor dem Kauf einer Ladestation sollten Bauherren überlegen, ob bestimmte Zusatzfunktionen genutzt werden sollen. Wird zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage installiert, mit deren Strom auch das Elektroauto geladen werden soll, muss ein Energiemanager installiert werden.
 
 
 
Quelle: Elektro+
 
 
 
 

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