28.03.2022

Preise für das Eigenheim steigen in Rekordtempo

Stark steigende Preise auch in ländlichen Kreisen

Die Immobilienpreise eilen von Rekord zu Rekord und das ist keine gute Nachricht für Familien: Die Preise im letzten Quartal 2021 lagen 12,2 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Das bedeutet erneut den stärksten Anstieg der Wohnimmobilienpreise seit Beginn der Zeitreihe durch das Statistische Bundesamt. Besonders stark stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen.

Holzhäuschen auf EuromünzenBild größer anzeigen

Die Immobilienpreise eilen von Rekord zu Rekord und das ist keine gute Nachricht für Familien auf der Suche nach Wohneigentum

Foto: aktion pro eigenheim

Raus aus der Stadt, ein Eigenheim auf dem Land? Auch das ist längst kein Garant mehr für bezahlbare Preise! Die Situation für Familien mit Wunsch nach einer eigenen Immobilie wird immer auswegloser: Kaum Förderung, explodierende Preise, und das sogar in dünn besiedelten Regionen. Die aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen, zu welchen Höhenflügen die Immobilienpreise angesetzt haben.

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland sind im 4. Quartal 2021 um durchschnittlich 12,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Dies ist erneut der stärkste Preisanstieg bei den Wohnimmobilientransaktionen seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000, nachdem die Preise für Wohnimmobilien bereits im 2. Quartal 2021 um 10,8 % und im 3. Quartal 2021 um 12,0 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahresquartal gestiegen waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben sich Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vorquartal im Schnitt um 3,1 % verteuert.

Große Preissprünge im ländlichen Raum
Besonders stark stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen mit +15,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 13,2 %. In dichter besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 14,5 % und die Preise für Eigentumswohnungen um 11,2 %.

Teurer und immer teurer in den Metropolen
Überdurchschnittlich starke Preissteigerungen verzeichneten auch die TOP 7 Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf). In den Metropolen erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser im 4. Quartal 2021 um 12,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal, die Preise für Eigentumswohnungen um 12,7 %.

Am aktuellen Rand lässt sich hier jedoch eine Abschwächung der Dynamik beobachten: Gegenüber dem 3. Quartal stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Metropolen um 1,4 %, für Eigentumswohnungen um 0,7 %, während sie im 3. Quartal noch um 3,5 % beziehungsweise 3,8 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen waren.

Teures Jahr 2021
Im Jahresdurchschnitt 2021 sind die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland insgesamt um 11,0 % gegenüber 2020 gestiegen. Im Jahr 2020 betrug der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahr noch 7,8 %.

 
 
 
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)
 
 
 
 

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