05.04.2019
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Badeinrichtung: Nach diesen Trends wird 2019 gebadet

Hightech und Tradition finden bei Badgestaltung zusammen

Duschgewohnheiten und Baderituale zählen zu den persönlichsten Angelegenheiten im Leben. Entsprechend individuell entwickelt sich die Badgestaltung. Eine Fülle an Farben prägt die neuen Trends für das Bad, viele Badprodukte sind eine kluge Kombinationen aus Wohlfühlfaktor und Technik. So finden Hightech und Tradition bei der Badgestaltung zusammen. Die Trends 2019.

Organische Formen im Bad Duravit HappyBild größer anzeigen

Organische Formen mit weichen Kanten und abgerundeten Ecken. Dunklem Anthrazit wird dabei mit viel Weiß gekontert. Dazu passen helles Holz und sandfarbene Schränke

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ©Duravit
Bad im Dark-StilBild größer anzeigen

Stilwelt in "Dark" - hier der Trend zur dunkleren Badgestaltung. Dabei kombiniert man schwarze Sanitärelemente mit exquisiten Metalltönen. Diese Rinnendusche etwa hat eine Blende in Gold glänzend. Dazu Wände in Cognacfarbe

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ©Kaldewei
Badmöbel transparent und farbig BurgbadBild größer anzeigen

Kräftige Töne plus Transparenz bei den Badmöbeln

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ©burgbad

Farbfülle für das Bad
Gemusterte Fliesen und bisweilen knallige Dekorationen gehören zum lebensbejahenden Ausstattungsstil. Energiegeladenes Gelb, warmes Rosa, lebendiges Korallenorange sowie Grün und Blau in allen verfügbaren natürlichen Nuancen ziehen die Blicke auf sich und verbreiten nicht nur an Wänden, sondern auch auf Möbeln, Armaturen und Accessoires gute Laune.

Therapeutische Wirkung der Natur
Naturstein und Holz sind aus dem modernen Bad nicht mehr wegzudenken. Mit innovativen Wasseranwendungen verbinden sie sich zu einnehmenden Kompositionen, die das Bad in einen Wohlfühlort verwandeln.

Elegantes Schwarz

Sehr augenfällig ist der Trend zur dunklen Gestaltung. Ein Phänomen, dass man schon von der Küche kennt. Ob Schwarz den weißen Bädern, die seit vielen Jahren ungebrochen die Beliebtheitsskala anführen, den Rang ablaufen wird? Fest steht, dass die dunklen Materialien einen hochwertigen und eleganten Eindruck hinterlassen und gut mit anderen Farben kombinierbar sind. Der Trend beschränkt sich nicht nur auf Fliesen oder Möbeloberflächen. Neben Ausstattungsarmaturen präsentieren sich auch Duschflächen, Waschtische und Badewannen in avantgardistischem Schwarz oder Anthrazit, teils zweifarbig mit kontrastierendem Weiß.

Matt und gebürstet
Passende und sehr exquisite Farbtupfer zum dramatischen Schwarz-Look sind glänzende oder matte Oberflächen in jedem erdenklichen Finish, sei es für die Armatur oder die Rinnenabdeckung in der bodengleichen Dusche. Wer Wert auf Außergewöhnliches und Edles legt, darf sich auf gebürstete und polierte Metalltöne wie Rosé- bzw. Rotgold, Messing, Kupfer, Goldoptik oder Platin freuen. Auch ein Hauch von Lässigkeit macht so eine Stilwelt in „Dark“ aus. Da gehört schwarzes Stahlrohr unbedingt dazu. Aktuell trägt es Möbelwaschtische und Badewannen, rahmt das Spiegelbild und gibt Duschabtrennungen ein sichtbares Profil. Dabei runden erlesene, kräftige Farben aus dem Rotspektrum das Ambiente ab. Daneben haben es aber ebenso Leisetreter ins Bad geschafft. Natürlichkeit liegt eben ganz vorne und somit sanfte Sand- oder aber zeitlose Cognactöne.

Liebling Licht
Jedes Bad braucht ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept zum Beispiel mit indirekten Lichtquellen für gemütliche Akzente. Genauso wichtig ist ausreichendes Tageslicht für die Pflege am Waschtisch. Hierfür wurde schon in den letzten Jahren mit der Weiterentwicklung des Spiegelschrankes als Lichtquelle für alle Tageszeiten und Gefühlszustände der Grundstein gelegt. Mit mobilen, überall platzierbaren Dimmern, per App oder über Gesten kann man smarte Beleuchtung dementsprechend sogar von der Wanne aus im ganzen Bad beliebig variieren. Da machen selbst die Lichtbänder an Möbeln keine Ausnahme.

Organische Formen für Badmöbel

Bei den Badmöbeln dominieren harmonische, organische Formen mit weichen Kanten und abgerundeten Ecken. Zudem setzen die Anbieter auf runde Silhouetten, nicht zuletzt, weil sie dem Ambiente den gewissen Schwung bringen, gleichzeitig dem Raum jedoch ein Gefühl der Ausgeglichenheit geben. Neu auf dem Trendradar sind transparente Möbelstücke in allen möglichen Ausführungen. Der klare Look erlaubt zwar keine Unordnung, hat aber trotzdem eine gute Chance, sich aufgrund seiner „Coolness“ dauerhaft festzusetzen. Passend zum angesagten Industrial Style findet man zudem viele gerade Linien. Nichts wirkt dabei überladen oder überflüssig, dennoch verspürt man Behaglichkeit.

Ein Hauch von Luxus
Die runde Badewanne darf im Trendbad nicht fehlen; als Hingucker, aber auch als besonders großes Komfortkriterium und zum Abtauchen ohne Ecken und Kanten. Sinnlicher Hochgenuss ist ebenfalls bei den Duschen angesagt. Deckenbrausen, unter denen man, aus Raum und Zeit entrückt, im niemals enden mögenden Regen stehen kann, sind aus dem Bad nicht mehr wegzudenken. Manchmal verzaubern sie mit Licht und Duft und sehen aus wie ein Mond. Zudem düst das Wasser überall aus der Wand – neuerdings sogar aus einer praktischen Ablage.
 
Minimalismus aus Designerhand

Für Aufsehen trotz oder gerade wegen ihrer minimalistischen Form sorgen nach wie vor Armaturen aus Designerhand. Ausgangspunkt dabei ist eine universelle Optik, die auf funktionaler wie auch ästhetischer Ebene langlebig sein soll. Dafür verordnen die kreativen Köpfe Schlankheitskuren und reduzieren Masse und Maße, wo es geht. Dank innovativer Technik gelingt es sogar Thermostat, Absperrventil und Schlauchanschluss lediglich in einem kleinen Modul einzubauen. Die Bedienung so einer Duscharmatur ist einfach und erschließt sich intuitiv. Vorne wird die Wassermenge geregelt und hinten die Temperatur eingestellt. Bleibt viel Raum an der Wand zur freien Verfügung. 

Stilles Wasser

Schmale Silhouetten sind auch beim (Dusch-)WC gefragt, hauptsächlich, um ihm die Dominanz im Raum zu nehmen. Durch eine ausgefeilte Befestigungstechnik verschwinden außen alle Schrauben. Innen setzt man auf spülrandlose Konstruktion, Asymmetrie sowie einen nunmehr spiralförmigen Wasserstrom. Der soll für eine besonders gründliche Ausspülung sorgen und obendrein leise sein. Überdies gibt es Modelle, bei denen nach dem Einbau immer noch eine Nachjustierung von bis zu vier Zentimetern möglich ist. Damit lässt sich später bei Bedarf das WC erhöht anbringen.

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Quelle: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)
 
 
 
 

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