01.02.2022

Aufatmen für Bauherren: Lösung nach KfW-Förderstopp gefunden

Zukunft der Neubau-Förderung allerdings weiter ungewiss

Aufatmen zumindest für die Bauherren, die bereits einen Förderantrag bei der KfW gestellt haben: Die KfW wird diese Anträge nun doch prüfen und bei Förderfähigkeit genehmigen. Auf diese Lösung haben sich die Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und der Finanzen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) verständigt. Skizziert sind auch erste Schritte, wie es mit der Neubau-Förderung weitergeht.

Holzhäuschen auf EuromünzenBild größer anzeigen

Alle, die bereits einen Antrag bei der KfW gestellt haben, können vorerst aufatmen: Die Anträge werden geprüft und genehmigt

Foto: aktion pro eigenheim

So geht es nach dem Förderstopp weiter mit bereits gestellten KfW-Anträgen: Alle förderfähigen Altanträge, die bis zum 23.1.2022 eingegangen sind, sollen nun doch genehmigt werden. Dabei handelt es sich um rund 24.000 Anträge. Diese eingegangenen Anträge werden nun von der KfW nach den bisherigen Programmkriterien geprüft; die förderfähigen werden genehmigt. Das bietet eine gute und rechtssichere Lösung für alle Betroffenen.

Eckdaten für Zukunft der Neubau-Förderung stehen fest
Für die Zukunft soll die Gebäudeförderung neu ausgerichtet werden. Hierbei geht es darum eine klimapolitisch ambitionierte, ganzheitlich orientierte Förderung für neue Gebäude, wie sie auch im Koalitionsvertrag vereinbart wurde, aufzusetzen. So sehen die Eckpunkte der geplanten Neubau-Förderung aus:

  • Die Förderung für das Effizienzhaus 40 im Neubau wird 2022 weitergeführt, allerdings mit einer reduzierten Fördersumme. Die Antragstellung soll in Kürze wieder möglich sein (Minister Habeck sprach hier von Tagen und Wochen, nicht Monaten). Es stehen für 2022 Fördermittel in Höhe von 1 Mrd. Euro zur Verfügung, danach ist Schluss. Für Bauherren bedeutet das: Wer 2022 einen Antrag auf KfW-Förderung stellen möchte, muss die Baupläne zügig auf KfW 40 aufrüsten und auch möglichst schnell einen Förderantrag stellen, bevor die Fördermittel ausgeschöpft sind.
  • Ab 2023 ist ein neues Förderprogramm für klimafreundliches Bauen geplant. Dieses wird erst erarbeitet, die Eckpunkte der Förderung stehen noch nicht fest, die Konzeption braucht noch Zeit. Getrennt davon soll der soziale Wohnungsbau gefördert werden.

Für alle Bauherren, die jetzt einen Hausbau planen und auf der Suche nach einer Förderung sind, haben wir hier Alternativen für die Förderung zusammengestellt.

 
 
 
Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
 
 
 
 

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