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Flachdach: Beim Neubau auf langlebige Abdichtung achten

Qualität der Flachdachabdichtung entscheidet über Lebensdauer

Flachdächer spielen im modernen Hausbau eine große Rolle, bei Stadthäusern im Bauhaus-Stil sind sie ein Muss. Fast jeder Bauherr entscheidet sich auch für einen Carport oder eine Garage mit Flachdach. Ob und wie lange dieses Dach dicht bleibt, hängt von der technischen Konstruktion und der sorgfältigen Bauausführung ab. Worauf Bauherren für ein langlebiges Flachdach achten müssen, erklären die Experten vom Verband privater Bauherren.

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Flachdächer spielen im modernen Hausbau eine große Rolle, über die Langlebigkeit entscheidet die Qualität der AbdichtungFoto: aktion pro eigenheim

Wie Flachdächer gedeckt und abgedichtet werden, regelt die DIN 18531. Sie legt allerdings nur den Mindeststandard fest. Ein solches Dach hält in der Regel rund 20 Jahre. Wer sich für eine höhere Qualität bei der Flachdachabdichtung entscheidet, kann dagegen mit einer Lebensdauer von 40 oder sogar 50 Jahren rechnen.

Mit diesen Tipps hält das Flachdach lange dicht:

Tipp 1: Auf hochwertiges Material setzen
Die Qualität der Dachdeckung und die Sorgfalt der Handwerker bei der Verarbeitung der Dichtungsbahnen sind entscheidend für die Haltbarkeit des Flachdachs. Viele Bauherren sind schon zufrieden, wenn sie beim Durchschauen ihres Bauvertrags lesen, dass die Baufirma ein Dach "nach DIN" anbietet. Das Kürzel wird von vielen gleichgesetzt mit Qualität. Dass es in der Regel lediglich einen Mindeststandard beschreibt, ist den meisten Bauherren nicht geläufig. Deshalb der Tipp: Die Baubeschreibung im Bauvertrag von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen. Erfahrungsgemäß entscheiden sich daraufhin viele Bauherren für die langlebigere teurere Variante.

Mit diesen Kosten müssen Bauherren dann rechnen: Zwischen einer einfachen Dachfolie und einem langlebigen Produkt liegen rund zehn bis 15 Euro Mehrpreis pro Quadratmeter Material.

Tipp 2: Auf sorgfältige Verarbeitung bei Flachdachabdichtung achten
Egal, wie gut das gewählte Material ist, das Flachdach muss dicht sein, und das hängt maßgeblich von der Verarbeitung der Dachbahnen ab. Eine regelmäßige Flachdach-Kontrolle ist deshalb Pflicht, am besten durch einen erfahrenen Sachverständigen. Die Checkpunkte sind:

  • Wie sind die Folien am Rand befestigt?
  • Wie sehen die Ecken aus? 
  • Sind die Anschlüsse am Schornstein oder am Regenablauf ordnungsgemäß ausgeführt?
  • Stimmt das Gefälle auf der gesamten Dachfläche? Oder staut sich bei Regen das Wasser irgendwo? 
  • Welche Ausführung zur Lagesicherung des Dachaufbaus gegen Abheben durch Windkräfte wurde geplant?

Alle diese Fragen entscheiden über die Lebensdauer des Flachdachs.

Tipp 3: Dachbegrünung in Betracht ziehen
Bislang kaum nachgefragt werden Gründächer, die Baufirmen bieten sie entsprechend oft auch gar nicht erst an. Dabei ist eine Dachbegrünung gerade in Zeiten des Klimawandels eine sinnvolle Möglichkeit, die Temperaturen in dichter besiedelten Regionen zu senken. Außerdem erhöht die Begrünung in der Regel die Lebensdauer des Flachdachs, denn die Abdichtung wird vor UV-Licht und damit auch vor Alterung geschützt. Beim Gründach ist eine technisch korrekte Ausführung besonders wichtig. Bauherren sollten deshalb unbedingt auf eine baubegleitende Qualitätskontrolle setzen.

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Quelle: Verband privater Bauherren (VPB)
 
 
 
 

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