Wie viel Energie verbraucht Ihr Haus?
Das eigene Haus ist eine Investition fürs Leben. Um so wichtiger ist, dass die Entscheidung wegen der langen Lebensdauer eines Hauses besonders nachhaltig im Sinne der Energieeinsparung ist. Wer energiesparend baut, schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch Klima und Umwelt. Wichtig ist deshalb neben der Bauweise des Hauses auch der so genannte Energiestandard.
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Foto: Lebensraum Ziegel / Schlagmann Poroton
Bei der KfW-Förderung ändern sich die Konditionen: Aktuell wurden in einigen Programmen der Wohnwirtschaft die Zinsen erhöht, das betrifft unter anderem KFN und KNN.
Seit dem 2.3.2026 ist die KfW-Förderung für das Effizienzhaus 55 noch attraktiver. Voraussetzung sind erneuerbare Energien als Heizung. 100.000 Euro Kredit sind möglich
Die EEG-Novelle nimmt Fahrt auf. Betreiber von Solaranlagen auf Hausdächern sollen künftig keine garantierte Vergütung für eingespeisten Strom mehr erhalten.
Energiestandard entscheidet über die künftigen Nebenkosten
In den vergangenen Jahren haben sich viele Energiestandards für den Hausbau etabliert. Für manche davon, wie Passivhaus oder KfW-Effizienzhaus, sind die baulichen Vorgaben genau definiert. Andere wiederum haben sich als allgemeine Bezeichnung verbreitet, wie das Niedrigenergiehaus, oder befinden sich gerade noch in der genaueren Erforschung wie das Plusenergiehaus.
Allgemein wird mit dem Überbegriff Energiesparhaus ein Gebäude bezeichnet, das im Vergleich zum Durchschnittsgebäude weniger Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht. Seit 2002 ist es als Standard beim Neubau in der Energieeinsparverordung (EnEV) festgelegt, wobei die Anforderungen in den vergangenen Jahren konsequent verschärft wurden. Neben den schon genannten Energiestandards haben sich Begriffe wie das 3-Liter-Haus eingeprägt: Als 3-Liter-Haus wird ein Niedrigenergiehaus bezeichnet, das nur so viel Primärenergie pro Quadratmeter und Jahr verbraucht, wie in drei Litern Heizöl enthalten ist. Darüber hinaus gibt es das Nullenergiehaus: Es verbraucht rein rechnerisch übers Jahr keine externe Energie wie Strom oder Öl/Gas. Die benötigte Energie wird am Haus selbst erzeugt. Eine Weiterentwicklung davon ist das Plusenergiehaus.