Überblick über Baustoffe und Hausbau-Möglichkeiten
Wie möchten Sie bauen? Diese Frage steht für Bauherren ganz am Anfang ihres Wegs in die eigenen vier Wände. Leicht zu beantworten ist sie nicht, jede Bauweise hat ihre Vor- und Nachteile. Und entschieden werden muss nicht nur, welcher Baustoff zum Einsatz kommt, sondern auch, wie viel Zeit das Bauprojekt in Anspruch nehmen darf. Unser Überblick zeigt die wichtigsten Bauweisen.
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Foto: aktion pro eigenheim
Bei der KfW-Förderung ändern sich die Konditionen: Aktuell wurden in einigen Programmen der Wohnwirtschaft die Zinsen erhöht, das betrifft unter anderem KFN und KNN.
Seit dem 2.3.2026 ist die KfW-Förderung für das Effizienzhaus 55 noch attraktiver. Voraussetzung sind erneuerbare Energien als Heizung. 100.000 Euro Kredit sind möglich
Die EEG-Novelle nimmt Fahrt auf. Betreiber von Solaranlagen auf Hausdächern sollen künftig keine garantierte Vergütung für eingespeisten Strom mehr erhalten.
Klassisch Stein auf Stein oder Traditionsbaustoff Holz?
Der eine bevorzugt klassisch Stein auf Stein, der andere traditionellen Holzbau. Doch damit ist die endgültige Entscheidung noch längst nicht getroffen. Denn neben dem Hauptbaustoff muss auch gewählt werden, ob das Haus individuell mit einem Architekten gebaut wird, aber lieber von einem Fertighaushersteller kommen soll. Und damit nicht genug: Auch die Muskelhypothek will einkalkuliert werden! Wie viel Eigenleistung darf es denn sein?
Massivhaus: Der Klassiker wird Stein auf Stein aus Beton, Kalksandstein, Porenbeton oder Ziegeln gebaut. Da der Anteil an Handarbeit höher als bei vorgefertigten Bauteilen ist, dauert der Hausbau in der Regel recht lang. Dafür punktet das Massivhaus mit hohem Werterhalt und solider Bauweise.
Fertighaus: Das Fertighaus wird meistens in Holzrahmenbauweise erstellt. Bauteile wie Wände und Decken werden maschinell vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Das bringt einen enormen Zeitvorteil und Planungssicherheit durch einen Festpreis.
Ausbauhaus / Bausatzhaus: Wer sein handwerkliches Geschick in die Waagschale werfen will und zeitlich flexibel ist, kann mit einem Ausbauhaus oder Bausatzhaus selbst bauen - je nach Wunsch und Ausbaustufe entweder komplett oder nur den Innenausbau. Doch der so genannten Muskelhypothek geht eine realistische Einschätzung des eigenen Könnens voraus, sonst sind Qualität und Zeitplan nicht gesichert.
Holzhaus: Der Baustoff Holz erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit, steht er doch für Natürlichkeit, Ressourcenschonung und ein ausgeglichenes Wohnklima. Ob Blockhaus oder Holzrahmenbau: Mit dem traditionsreichen Baumaterial lassen sich auch moderne Häuser realisieren.
Architektenhaus: Bauen nach Wunsch unter Einbringung eigener Ideen? Das lässt sich mit einem Architektenhaus realisieren. Der genaue Preis für das Haus steht allerdings erst fest, wenn die Ausschreibung aller Arbeiten abgeschlossen ist.