Redaktionstipp

Berlin fördert Solarstromspeicher mit Zuschuss

Förderung für Batteriespeicher an neuer Photovoltaik-Anlage

Berlin hat ein neues Förderprogramm für Solarstromspeicher aufgelegt: Im Programm EnergiespeicherPLUS werden seit Anfang Oktober 2019 hohe Zuschüsse für Batteriespeicher vergeben, die zusammen mit einer neuen Photovoltaik-Anlage installiert werden. Maximal 15.000 Zuschuss sind möglich, in der Regel entspricht die Förderung 30 bis 50 Prozent der Anschaffungskosten.

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Hohe Zuschüsse machen es besonders attraktiv, die Photovoltaik-Anlage zusammen mit einem Solarstromspeicher in Betrieb zu nehmen

Foto: aktion pro eigenheim

Voraussetzung für eine Förderung des Solarstromspeichers ist der gleichzeitige Kauf und die Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaik-Anlage.

Außerdem gelten folgende Fördervoraussetzungen:

  • Der Batteriespeicher muss im Berliner Stadtgebiet errichtet und betrieben werden.
  • Erst wenn die Förderung bewilligt ist, darf mit dem Vorhaben begonnen werden. Für den Förderantrag reicht ein vorhandenes Angebot aus.
  • Der Solarstromspeicher muss mindestens drei Jahre am Installationsort betrieben werden. Wird er vorher außer Betrieb genommen, muss der Zuschuss zurückgezahlt werden.
  • Das Verhältnis von Nennleistung der Photovoltaik-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität muss mindestens 1,2 kWp je 1 kWh betragen. Ist die Speicherkapazität je kWh Nennleistung größer, wird der Übertrag nicht gefördert. Größer darf der Solarstromspeicher nur sein, wenn ein Elektroauto mit dem Solarstrom geladen wird.
  • Netzdienlichkeit der Anlage:  ferngesteuerte Reduzierung der Einspeiseleistung durch den Netzbetreiber, Begrenzung der Einspeisung bei maximaler Photovoltaik-Leistungsabgabe auf höchstens 50 % der installierten Leistung.
  • Fachgerechte und sichere Inbetriebnahme
  • Zehn Jahre Zeitwertersatzgarantie vom Hersteller
  • Recycling und Rücknahme der Solarstromspeicher: Alle innerhalb eines Systems genutzten Elektronikgeräte müssen bei der Stiftung EAR registriert sein und über eine WEEE-Nummer verfügen.
  • Mitwirkungspflicht und Erfolgskontrolle: Erfassung von Nutzungs- und Verbrauchsdaten (Solarstromertrag, Eigennutzung, eingespeisten Strom) der Anlage bis zum Ende der Nutzungszeit

So wird die Zuschusshöhe für Batteriespeicher in Berlin ermittelt
Pro kWh nutzbarer Speicherkapazität beträgt der Zuschuss 300 Euro. Wer einen Solarstromspeicher mit 8 kWh Kapazität installiert, wird mit 2.400 Euro gefördert. Die Gesamtfördersumme ist je System auf maximal 15.000 Euro begrenzt. Je Photovoltaik-Anlage ist nur ein Batteriespeicher förderfähig. Verfügt der Solarstromspeicher über ein Energiemanagementsystem mit Erzeugungs- oder Verbrauchsprognosen, kann ein Bonus in Höhe von 300 Euro je Speicher zusätzlich zur Maximalförderung bewilligt werden.

Details zur Antragstellung
Bis Ende 2019 kann ein Antrag auf vorläufigen Maßnahmenbeginn gestellt und auf eigenes Risiko mit der Maßnahme begonnen werden. Ab dem 01.01.2020 wird der Zuschuss für Solarstromspeicher über das elektronische Antragssystem bei der Investitionsbank Berlin (IBB) beantragt. Alle Informationen, Merkblätter und Formulare gibt es unter www.energiespeicherplus.de.

 
 
 
Quelle: Investitionsbank Berlin (IBB) / Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
 
 
 
 

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