Checkliste
 

Checkliste: Dos and Don'ts bei der Baufinanzierung

Acht wichtige Finanzierungstipps für alle Bauherren und Käufer

Die eine Baufinanzierung für alle gibt es nicht. Denn gerade bei der Finanzierung des Eigenheims kommt es darauf an, eine individuelle Lösung zu finden - perfekt abgestimmt auf die persönlichen Vorstellungen und Möglichkeiten. Doch einige Punkte für eine sichere Immobilienfinanzierung sollten alle künftigen Eigentümer beachten - hier die 8 wichtigsten Dos and Don'ts bei der Baufinanzierung.

Baufinanzierung: Haus und EuroscheineBild größer anzeigen

Die Baufinanzierung muss individuell passen. Einige Dos and Don'ts gelten aber für alle zukünftigen Eigentümer:innen

Foto: aktion pro eigenheim

Fehler bei der Baufinanzierung können Bauherren und Immobilienkäufer teuer zu stehen kommen. Umso ärgerlicher ist es, wenn diese vermeidbar gewesen wären. Hier die wichtigsten Dos and Don'ts bei der Finanzierung der eigenen Immobilie, die jeder auf dem Weg ins Eigenheim im Blick haben sollte:

1. Kassensturz: Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Nur, wer genau weiß, wie viel Geld er hat, kann die Baufinanzierung genau kalkulieren. Ein ernsthafter und ehrlicher Kassensturz ist deshalb Pflicht vor Neubau und Immobilienkauf!

2. Stichwort Eigenkapital
So viel eigenes Geld wie möglich, so wenig geliehenes Geld wie nötig - dies ist die Goldene Regel der Baufinanzierung. Damit günstige Kredite gesichert werden können, sollten mindestens 30 Prozent der Summe aus Eigenmitteln (Eigenkapital) – oder auch als Eigenleistung - in die Finanzierung mit eingebracht werden.

3. Finanzierung sicher planen
In die Finanzierung der Immobilie sollten nur Gelder eingerechnet werden, über die man sicher verfügen kann. Gelder, die "vielleicht" noch hinzukommen, sind keine verlässliche Grundlage fürs Eigenheim.

4. Eigenleistung realistisch einschätzen
Eigenleistung kann helfen, Geld zu sparen. Doch wer sich überschätzt, zahlt am Ende richtig drauf.

5. Nebenkosten nicht vergessen
Grunderwerbssteuer, Makler- und Notarkosten sowie Extrawünsche machen das Eigenheim deutlich teurer, als im Bau- oder Kaufvertrag steht. Diese Nebenkosten werden im Beratungsgespräch gerne mal verschwiegen, sollten aber bei der Baufinanzierung stets mitgedacht werden. Die Kaufnebenkosten sollten möglichst aus dem Eigenkapital beglichen werden können.

6. Reserven bilden
Unvorhersehbare Ausgaben können den Hausbau oder Immobilienverkauf verteuern und die Baufinanzierung ins Wanken bringen. Deshalb gilt: Bauherren und Immobilienkäufer sollten immer eine Reserve im Hintergrund halten. Dafür eignen sich zum Beispiel Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Bonuszahlungen. Diese sollten nicht dem Eigenkapital zugeschlagen werden.

7. Laufende Kosten berücksichtigen
Auch die laufenden Kosten des zukünftigen Eigenheims - sowie die laufenden Kosten der aktuellen Wohnung - müssen in der Planung der Baufinanzierung berücksichtigt werden.

8. Förderung frühzeitig checken
Ob zinsgünstiges Darlehen der KfW oder Förderung der Bundesländer - Förderung kann Bestandteil der Baufinanzierung sein und helfen, die Finanzierungssumme auf mehrere Säulen zu verteilen. Für die Information aber unbedingt ausreichend Vorlauf einplanen, denn so gut wie alle Fördermittel müssen vorher beantragt werden!


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Quelle: aktion pro eigenheim / Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V.
 
 
 
 

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