Prospekt von KS Original: Schallschutz mit Kalksandstein - aktion pro eigenheim

3 KALKSANDSTEIN – Schallschutz sicher geplant – einfach ausgeführt Über 70 % der Bevölkerung fühlen sich durch Lärm in ihrem Wohnumfeld gestört (Bild 1). Dies belegen eine Trendbefra- gung aus [1] sowie Ergebnisse einer regelmäßig durch das Um- weltbundesamt durchgeführten, repräsentativen Umfrage [2]. Weitere Ergebnisse der Trendbefragung aus [1] sind: n Für eine deutliche Mehrheit der Mieter und Besitzer (61 %) ist Lärmbelästigung sogar ein Umzugsgrund (Bild 2). Knapp jeder Sechste hat aus diesem Anlass bereits die Wohnung oder das Haus gewechselt oder denkt darüber nach. n Neben dem Lärm von Straßen und öffentlichen Verkehrsmit- teln (ca. 35 %) fühlen sich die Bewohner indirekt oder direkt durch den Lärm der Nachbarn gestört (Bild 3). Wissenschaftlich ist belegt, dass Lärm nicht nur belästigt, son- dern auch gesundheitlich belastet und zu chronischen Erkran- kungen führen kann. Daher werden hohe Erwartungen an den Schallschutz gestellt. Besonders wichtig ist es, dieses optisch nicht sichtbare Qualitätskennzeichen eindeutig zwischen den Baubeteiligten zu beschreiben. Geschieht dies nicht, so sind Streitigkeiten die Folge, die sich im Wesentlichen mit der Frage beschäftigen, welche Leistung geschuldet und erbracht wurde. INFO Etwa 20 % der Baustreitigkeiten vor Gericht werden im Bereich des Schallschutzes ausgetragen. 1. Schallschutz im Überblick Stark bis sehr stark Gar nicht Kaum Etwas Ja, ich bin bereits umgezogen 45,6 % 38,7 % 7,8 % 23,0 % 27,5 % 41,6 % 10,7 % 4,8 % Nein, für mich kein Umzugsgrund Ja, generell für mich ein Umzugsgrund Ja, ich habe bereits darüber nachgedacht Bild 1 Wie sehr fühlen Sie sich in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus durch Lärm belästigt? [1] Bild 3 Welchen Arten von Lärm fühlen Sie sich zuhause ausgesetzt? [1] Bild 2 Würden Sie aufgrund von Lärm- belästigung einen Umzug in Erwägung ziehen? [1] 34,8 % Lärm von Straßen und öffentlichen Verkehrsmitteln 17,2 % 14,4 % 11,7 % 11,4 % 11,4 % 10,6 % 10,5 % 4,5 % 32,8 % Ich bin in meiner Wohnung/meinem Haus keinem Lärm ausgesetzt Missachtung der Ruhezeiten Laute Musik oder Fernseher, Partylärm, Musizieren Technische Geräusche (Heizung, Lüftung, Aufzug, WC-Spülung etc.) Lärm durch Kinder Lautes Reden, Lachen, Streiten etc. Andere Lärmquellen Baulärm außerhalb oder innerhalb des Hauses, Handwerkerlärm Lärm durch Haustiere Weitere, häufig auftretende Gründe für Streitigkeiten sind: n In Planung und Ausführung werden Fehler gemacht, z.B. ungünstige An- ordnung von schutzbedürftigen Räu- men, mangelhafte Planung und Aus- führung der Stoßstellen. n Die Lärmbelästigung nimmt zu, sowohl im privaten Umfeld als auch im Beruf. n Guter/schlechter Schallschutz ist nicht sichtbar. n Mängel im Schallschutz lassen sich kaum oder nur unter erheblichem Auf- wand nachbessern. Die Schallübertragung zwischen zwei Räumen in einem Mehrfamilienhaus er- folgt neben der direkten Übertragung über das Trennbauteil (gekennzeichnet durch das Direktschalldämm-Maß R w ) auch Sprachver- ständlichkeit Erforderliches bewertetes Schalldämm-Maß R' w [dB] A-bewerteter Grundge- räuschpegel 20 dB A-bewerteter Grundge- räuschpegel 30 dB Nicht zu hören 67 57 Zu hören, jedoch nicht zu verstehen 57 47 Teilweise zu verstehen 52 42 Gut zu verstehen 42 32 Tafel 1 Bewertetes Schalldämm-Maß R’ w und das Durchhören von Sprache [3]

RkJQdWJsaXNoZXIy Nzg1MTE=