Prospekt von Birco: Entwässerung von Rampen und Tiefgaragenabfahrten - aktion pro eigenheim

Entwässerung von Rampen und Tiefgaragenabfahrten Die hydraulische Bemessung von Entwässerungsrinnen erfolgt bundesweit nach der jeweils gültigen Fassung der DIN 1986- 100 (Planung und Ausführung von Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke). Für die Entwässerung im Außenbereich wird empfohlen: + Für nicht überstauungsgefährdete Flächen eine zweijährige, fünfminütige Regenspende (rN 5/2) + Im direkten Bereich von Gebäuden eine fünfjährige, fünfminütige Regenspende (rN 5/5) + Für Flächen unterhalb der Rückstauebene dreißigjährige, fünfminütige Regenspende (rN 5/30) Grundlage der Datenreihen KOSTRA-Atlas des DWD Durch die hydraulische Berechnung kann nicht nur die nötige Nennweite sondern auch die Anzahl der nötigen Abläufe be- stimmt werden. Verzinkte Gitterabdeckungen mit hohem Einlaufquerschnitt Höchst stabil und entwässerungsstark: Guss-Gitterabdeckungen Durch die teilweise sehr großen Geländeneigungen von Ram- pen (zwischen 5 und 20%) kann das Niederschlagswasser sehr hohe Fließgeschwindigkeiten erreichen welche bei Wahl zu ge- ringer Nennweiten zum Überströmen der Entwässerungssyste- me und damit zu Schäden an Bausubstanz und Inventar führen kann. Aus jahrelanger Erfahrung empfehlen wir je nach Gelän- deneigung die folgenden Nennweiten: + Neigung bis 10%  Nennweite 150 + Neigung über 10%  Nennweite 200 Die Bauhöhe der Rinne ist dabei eher nebensächlich ; so kann in den meisten Fällen eine Flachrinne und der Ablauf, wesentlich kleiner als die Nennweite der Rinne gewählt werden. Oftmals ist der Einsatz mehrerer Rinnen in einer Rampe über- dimensioniert; in den meisten Fällen reicht es aus, eine Rinne am Rampenfußpunkt (also am Übergang in den waagerechten Bereich) einzusetzen, wenn diese ausreichend dimensioniert ist. Als Beispiel: Eine Rampe hat 15% Geländegefälle und ist 10 Me- ter lang. Es ist geplant, nach fünf Metern und am Rampenfuß- punkt je eine Rinne einzusetzen um das Niederschlagswasser abzufangen und dafür statt einer breiten Nennweite, zweimal eine schmälere Nennweite einzusetzen. Fälschlicherweise wird hier von der abzufangenden Menge und nicht von der Geschwindigkeit des anfallenden Niederschlags- wassers ausgegangen. Die Geschwindigkeit des Niederschlags- wassers führt aber in diesem Falle zur Überflutung und bleibt wegen des gleichbleibenden Geländegefälles gleich hoch, wes- wegen zwei Rinnenstränge in geringerer Nennweite unzurei- chend wären. Ein innenliegendes Gefälle wird in der Regel erst bei Stranglän- gen von 30 bis 40 Metern nötig. Hydraulische Bemessung Neigung und Nennweite Eine oder mehrere Rinnen? Worauf es wirklich ankommt und wie Sie am Gefälle mit Rinnen sicher planen können. BIRCO GmbH • Herrenpfädel 142 • D - 76532 Baden-Baden • Tel: +49(0)7221/5003-0 • Fax: +49(0)7221/5003-1149 • info@birco.de • www.birco.de

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