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Sturmschäden richtig der Versicherung melden

Checkliste sichert schnelle Schadensregulierung

Egal ob Herbststurm oder Sturm und Hagel nach einem Sommergewitter - Häuser sind nach einem Unwetter oft von Sturmschäden betroffen. Damit die Schäden sich nicht ausweiten, sollten Hausbesitzer erste Schutzmaßnahmen ergreifen und Sturmschäden schnell der Versicherung melden. Was dabei beachtet werden muss, hat die Württembergische Versicherung in einer Checkliste zusammengestellt.

Sturmschäden am DachBild größer anzeigen
Sturmschäden am Dach: Hausbesitzer sollten die Schäden schnell der Versicherung meldenFoto: Verband Privater Bauherren Regionalbüro Bonn
  • Sturmschäden am Haus gleich fotografieren.
  • Weitere Schäden verhindern, kaputte Fenster zum Beispiel mit Folie abdichten.
  • Die Sturmschäden umgehend an den Ansprechpartner der Versicherung vor Ort melden. Dabei geben Sie die Versicherungsnummer an, und teilen mit, was genau am Haus beschädigt wurde.
  • Andere Sanierungsmaßnahmen oder Wertverbesserungen, die Hausbesitzer im Zusammenhang mit der Behebung der Sturmschäden beauftragen wollen, werden – unabhängig von der Höhe – von der Versicherung nicht übernommen. Falls in der Police ein Selbstbehalt vereinbart wurde, kann dieser die Zahlung der Versicherung reduzieren.
  • Hausbesitzer sollten nach dem Sturm keine pauschalen Angebote von Handwerkerleistungen unterschreiben! An erster Stelle steht das Gespräch mit der Versicherung. Sicherheit bei der Schadensregulierung gibt es nur, wenn die Sachverständigen der Versicherung die Schäden am Haus schätzen.

Sturmschäden richtig vorbeugen
Damit es gar nicht so weit kommt, dass Sturmschäden von der Versicherung reguliert werden müssen, können Hausbesitzer Einiges zur Vorbeugung tun, wenn ein Unwetter aufzieht:

  • Gartengeräte wie Gießkannen, Pflanzgeräte oder Blumengefäße im Haus verstauen. Diese können sich durch orkanartige Böen in gefährliche Geschosse verwandeln und Fensterscheiben durchschlagen oder Fassade und Rollläden beschädigen.
  • Abdeckplanen, Plastikbahnen oder Rankgitter sollten so vertäut werden, dass sie sich bei einem Sturm nicht lösen können. 
  • Leere Mülltonnen können bei starken Böen gefährlich werden. Deshalb sollten auch sie befestigt werden. Der Fachhandel bietet dafür unter dem Sammelbegriff "Einhausungen" verschiedene Unterstellmöglichkeiten bis hin zu begrünten Abstellhäuschen.
  • Dach regelmäßig überprüfen: Regenrinnen, die frei von Schmutz und Moos sind, werden auch mit einem erhöhten Wasseraufkommen fertig. Gut befestigte Schneeschutz-, Begehungs- und Dachrinnensysteme sorgen dafür, dass sich Metallteile nicht so leicht lösen und weiteren Schaden anrichten können.

Weitere Informationen zum Thema Sturmschäden und Versicherung finden Sie im Prospekt Versicherungsschutz für Eigenheimbesitzer.

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Quelle: Württembergische Versicherung AG
 
 
 
 

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