Redaktionstipp

Barrierefrei wohnen im Bungalow

Maximale Barrierefreiheit auf einer Ebene

In den USA schon lange beliebt, boomte der Bau von Bungalows spätestens ab Mitte der 70er Jahre auch in Deutschland. Derzeit erlebt die Bauform ein regelrechtes Comeback. Ein Grund, warum der Bungalow wieder auf dem Vormarsch ist, ist das Plus an Barrierefreiheit. Da sämtliche Räume auf einer Ebene liegen, sind sowohl Senioren als auch junge Familien im Bungalow richtig.

Bungalow: Blick von Wohnzimmer auf TerrasseBild größer anzeigen
Schwellenlose Übergänge, viel Bewegungsfreiheit, keine Treppen: Wohnen im Bungalow bietet ein Höchstmaß an BarrierefreiheitFoto: BHW Bausparkasse / Velux

Die Vorzüge der Bungalow-Bauweise liegen besonders im Hinblick auf eine immer ältere werdende Bevölkerung auf der Hand. Im Bungalow lässt sich der Wunsch nach einem Lebensabend in den eigenen vier Wänden sehr gut verwirklichen, weil die Bauweise barrierefreies, altersgerechtes Wohnen begünstigt. Und der "Trend" Barrierefreiheit ist eben einfach praktisch - so fällt mit der Treppe auch für Familien mit Kleinkindern eine große Gefahrenquelle weg. Klassisch ist der Bunglow ein eingeschossigen Haus mit Flachdach und einem L-förmigen Grundriss. Heute gibt es jedoch zahlreiche architektonische Spielweisen, zum Beispiel in Z-Form oder mit Extra-Stauraum unter dem Dach oder sogar mit einem zusätzlichen Zimmer auf dem Dach.

Stufenloser Komfort im Bungalow
Wer barrierefrei baut, der sollte am besten ganz auf Treppen verzichten. Auch einzelne Treppenstufen zu versetzten Ebenen im Wohnbereich, wie sie gerne zur Überbrückung leichter Hanglagen eingeplant werden, sollten vermieden werden. Sie können durch Schrägen ersetzt werden. Im Bungalow ist Barrierefreiheit selbstverständlich: Alle wichtigen Räume - Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer - liegen hier auf einer Ebene. Und weil statisch keine zweite Ebene zu berücksichtigen ist, stehen Bauherren bei der Raumaufteilung unzählige Möglichkeiten offen. Denn die Position der Innenwände kann dadurch frei bestimmt werden. So lassen sich auch originelle und unkonventionelle Raumaufteilungen realisieren. Entscheidend für die Alters- und Familientauglichkeit ist jedoch vor allem eine intelligente Raumaufteilung und eine praktische Anordnung der Räume, zum Beispiel mit Zugang zu allen Räumen von einer breiter Diele aus.

Offener, flexibler Grundriss erlaubt Anpassung an Bedarf
Wichtig für die Barrierefreiheit sind großzügig bemessene Räume und offene Durchgänge. Das ist mit der Bungalow-Bauweise gut zu vereinbaren – damit ist sie perfekt für Bauherren, die in ihrem Haus alt werden und sich schon früh auf altersbedingte Einschränkungen vorbereiten möchten. Hilfreich ist zudem ein flexibler Grundriss, der Umgestaltungen erlaubt - für separate Schlafzimmer oder auch ein extra Kinderzimmer.

Nachteile beim Bugalow
Ganz ohne Nachteile geht es natürlich auch im Bungalow nicht. Wer in die Breite und nicht in die Höhe baut, braucht eine größere Grundfläche. Das kann je nach Quadratmeterpreis schnell teuer werden. Etwas mehr ins Geld gehen kann auch die Energiebilanz. Denn die flache, flächig ausgedehnte Bauweise ist gegenüber würfelförmiger Architektur energetisch im Nachteil. Das müssen Bauherren mit einer guten Wärmedämmung - auch bei den fürs Bungalow typischen bodentiefen Fenstern - wettmachen. 

 
 
 
Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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