17.06.2016
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Welche Solaranlage darf es sein?

Woche der Sonne hilft Bauherren bei Entscheidung

Bei Neubauten muss ein Teil der benötigen Wärme aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Da bietet sich beispielsweise eine Solaranlage an. Aber welche soll es sein - Solarthermie zur Ergänzung der Heizung oder Photovoltaik für eigenen Solarstrom? Die Woche der Sonne und Pellets vom 17. bis 26. Juni 2016 bietet Bauherren zahlreiche kostenlose Veranstaltungen und Aktionen zur Information.

Familie vor SolarhausBild größer anzeigen
Bei der Woche der Sonne können sich Bauherren kostenlos über Solarthermie, Photovoltaik, Solarstromspeicher und Pelletheizungen informierenFoto: BSW-Solar / Woche der Sonne und Pellets

Solarstrom mit einer Photovoltaik-Anlage selbst erzeugen oder lieber Solarwärme mit einer Solarthermie-Anlage? Oder gleich komplett mit erneuerbaren Energien heizen, zum Beispiel mit einer Pelletheizung? Unter anderem mit solchen Fragen müssen Bauherren sich auseinander setzen, gar nicht so einfach, wenn man sich vorher noch nicht mit Solar- oder Heiztechnik beschäftigt hat. Die Woche der Sonne und Pellets bis zum 26. Juni 2016 ist daher eine optimale Gelegenheit, sich umfassend über die Vorteile und Besonderheiten der verschiedenen Techniken zu informieren und sich einen guten Überblick über die Möglichkeiten zu verschaffen. Eine Veranstaltung in der Nähe sowie weitere Informationen und Termine rund um die Woche der Sonne und Pellets finden Bauherren auf www.woche-der-sonne.de.

Eine Solaranlage installieren - lohnt sich das denn?
Photovoltaik-Anlagen rechnen sich oftmals etwas schneller als Solarthermie, weil der überschüssige Strom ins Netz eingespeist werden kann und vergütet wird. Für eine Anlage mit einer Leistung bis 10 Kilowatt, die im Juni 2016 in Betrieb genommen wird, beträgt die Einspeisevergütung 12,31 Cent je Kilowattstunde (kWh). Die Vergütung ab Juli wird Ende Juni von der Bundesnetzagentur bekannt gegeben.

Voraussetzung für Photovoltaik und Solarthermie sind geeignete Dachflächen: ausreichend groß, möglichst wenig verschattet und nach Süden, eventuell auch Osten oder Westen, ausgerichtet. Eine Photovoltaik-Anlage kommt dann in Frage, wenn ein möglichst großer Teil des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird, da die eingesparten Kosten je kWh deutlich über der Einspeisevergütung liegen. Das ist vor allem bei einem jährlichen Strombedarf ab etwa 2.500 kWh der Fall. Weiter erhöhen lässt sich der Anteil des selbst verbrauchten Stroms mit einem Batteriespeicher. Achtung: Bei sehr großen Photovoltaik-Anlagen ab 10 Kilowatt Leistung muss für den selbst verbrauchten Strom die Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz gezahlt werden. Sie sind damit für Privathaushalte meistens weniger wirtschaftlich.

Solarthermie ist für Haushalte ab etwa drei bis vier Personen geeignet – in kleineren Haushalten ist der Warmwasserverbrauch häufig zu gering. Die Anlage ist vor allem dann sinnvoll, wenn sie einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs decken kann. In jedem Fall muss die Größe der Anlage am Wärmebedarf orientiert sein – Pauschalangebote ohne Berücksichtigung des Wärmebedarfs sind nicht empfehlenswert.

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Quelle: BSW-Solar / DEPI / Verbraucherzentrale Energieberatung
 
 
 
 

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