08.07.2015

Preiswert bauen - die besten Tipps

So können Bauherren beim Hausbau Kosten sparen

Kostenexplosionen wie bei öffentlichen Bauten müssen private Bauherren zwar nicht befürchten, dennoch kalkulieren die meisten mit knappem Budget. Gut also, wenn die Kosten im Rahmen bleiben und nicht im Laufe des Hausbaus aus dem Ruder laufen, vor allem bei ohnehin steigenden Baukosten durch gesetzliche Vorgaben. Wer auf das ein oder andere Extra verzichtet, kann bei den Kosten richtig sparen. Die besten Tipps um preiswert zu bauen.

Geldkassette mit Euroscheinen und EuromünzenBild größer anzeigen
Mehr Geld haben Bauherren in der Kasse, wenn sie nicht in die typischen Kostenfallen tappenFoto: aktion pro eigenheim

Für alle Sparfüchse eines vorweg: An der Bauqualität sollte nicht gespart werden! Denn stimmt die Qualität nicht, gehen Nachbesserungen und die Beseitigung von Schäden richtig ins Geld. Gute Möglichkeiten, bei den Baukosten zu sparen sind dagegen der Verzicht auf Extrawünsche und das Erbringen von Eigenleistungen.

Kosten sparen beim Grundstück
Weniger ist manchmal mehr: Bei der Grundstücksgröße können Bauherren Kosten sparen, wenn sie sich mit einem kleineren Garten zufrieden geben. Dennoch: Lage und Ausrichtung des Grundstücks sollten zu den eigenen Plänen passen, denn Fehlentscheidungen beim Grundstückskauf sind ziemlich teuer.

Kosten sparen beim Keller
Wer auf den Keller verzichtet, spart auf einen Schlag 15 bis 20 Prozent der Rohbaukosten. Allerdings muss dann in den anderen Geschossen des Hauses ein Raum für Haustechnik geopfert werden. Und gerade, wer ein kleines Haus baut, wird den zusätzlichen Nutzraum im Keller später vielleicht vermissen. Bauherren eines Doppelhauses oder Reihenhauses sollten besser zweimal über den Keller nachdenken: Er sorgt nämlich für mehr Schallschutz. Deshalb heißt es beim Thema Keller: pro und contro sorgfältig abwägen.

Kompakte Bauform reduziert die Baukosten
Einfach und ohne Schnörkel - so bauen Bauherren preiswert. Denn Erker, Nischen und Verwinkelungen machen nicht nur den Bau teuer und wegen komplizierter Details anfällig für Baumängel, sie wirken sich zudem auch noch negativ auf die Energiebilanz aus. Deshalb sollten Bauherren besser eine kompakte Bauform wählen, um die Kosten zu reduzieren.

Dachgestaltung: Satteldach ist kostengünstig
Was die Dachform angeht ist das Motto: Einfachheit ist Trumpf und spart Kosten. Mit Dachflächenfenstern statt Gauben kann entscheidend gespart werden. Und auch mit einem einfachen Satteldach lassen sich im Vergleich zu aufwendigeren Dachformen bis zu 15.000 Euro einsparen. Allerdings muss hier geprüft werden, inwieweit der Bebauungsplan das zulässt.

Muskelhypothek: Mit Eigenleistung Baukosten reduzieren
Darüber hinaus helfen Eigenleistungen den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Allerdings sollten Bauherren ihre handwerklichen Fähigkeiten und die zeitliche Verfügbarkeit realistisch einschätzen. Denn gibt es Zeitverzögerungen am Bau, können sich Kosteneinsparungen schnell ins Gegenteil verkehren.

Bei Außenanlagen und Nebengebäuden auf kostengünstige Alternativen setzen
Carport statt Garage und die Gartengestaltung selbst in die Hand nehmen - das ist das Motto bei den Außenanlagen. So können Bauherren noch einmal kräftig Kosten sparen.

 
 
 
Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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