13.03.2015
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Massivhaus weiterhin beliebt

Bauherren wünschen sich Flexibilität beim Hausbau

Die traditionelle Massivbauweise ist nach wie vor beliebt. Viele Bauherren wünschen sich ein Massivhaus - vor allem, weil sie die große Flexibilität in der Planung schätzen. Das zeigt eine aktuelle Studie von BauInfoConsult, für die 656 private Bauherren online befragt wurden. Im Fokus der Befragung: Welche Leistungen, Angebote oder Aspekte sind beim eigenen Bauvorhabens besonders wichtig?

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Viele Bauherren wünschen sich ein Massivhaus - vor allem, weil sie die große Flexibilität in der Planung schätzenFoto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar

Welche Aspekte sind also beim Hausbau besonders ausschlaggebend? Immerhin stolze 401 der befragten Bauherren wollen ein Massivhaus bauen. Die Massivhausweise ist somit hoch im Kurs. Dafür wurden verschiedene Gründe angegeben.

Bauherren wollen flexibel planen und smart bauen

Für knapp 60 Prozent steht die große Planungsflexibilität ganz vorne auf der Liste. Knapp die Hälfte der befragten Massivbau-Anhänger nennen den Einsatz erneuerbarer Energien als bedeutenden Punkt für ihr Bauvorhaben. Aber auch andere Aspekte sind für ein gutes Drittel der privaten Bauherren wichtig: 36 Prozent legen Wert auf die Verwendung intelligenter Gebäudetechnologien, 35 Prozent auf nachhaltige Baustoffe und Ausstattungselemente. 31 Prozent wünschen sich Freiheit bei der Fassadengestaltung und schätzen, dass das Massivhaus unterschiedliche Möglichkeiten offen lässt. Ebenfalls für 31 Prozent wichtig sind barrierefreie Zugänge. Die große Auswahl bei der Bemusterung spielt bei der Entscheidung für ein Massivhaus hingegen eine - verhältnismäßig - untergeordnete Rolle. Nur ein Viertel der Befragten gaben diesen Punkt an.

Gestandene Bauherren setzen Prioritäten anders
Interessant ist auch der Vergleich zwischen zukünftigen und gestandenen Bauherren. Denn hier zeigen sich deutliche Unterschiede in der Prioritätenliste. So sind bei der Hausplanung erneuerbare Energien viel gefragter als danach: Von den Bauherren, die ihren Hausbau schon beendet haben, sind 41 Prozent der Meinung, dass erneuerbare Energien ein entscheidender Punkt ist. In der Planungsphase finden noch 55 Prozent die Verwendung von erneuerbaren Energien wichtig. Genauso sieht es im Bereich der intelligenten Gebäudetechnik aus: 41 Prozent der in der Planungsphase befindlichen Bauherren erachten diesen Bereich als wichtig. Dagegen sind nur noch 31 Prozent derjenigen, die ihren Hausbau vollendeten haben, dieser Meinung. Eine mögliche Erklärung für die Verlagerung der Prioritäten: Auf dem Weg von der Planungsphase bis zum vollendeten Haus verschiebt sich die Kosten-Nutzen-Betrachtung in Bezug auf den Einsatz erneuerbarer Energien und die intelligente Gebäudeautomatisation – auch weil andere Aspekte in den Fokus der Wahrnehmung rutschen. Im fertigen Haus kann zum Beispiel Barrierefreiheit einen spürbaren Unterschied machen, während die Haustechnik aus dem Blick gerät.

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Quelle: BauInfoConsult
 
 
 
 

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