17.07.2018

Immobilienpreise: Häuser und Wohnungen werden immer teurer

Rahmenbedingungen für Immobilienkauf haben sich verschlechtert

Häuser und Wohnungen werden immer teurer, auch im vergangenen Jahr setzte sich der Preisauftrieb unvermindert fort. Das zeigen aktuelle Finanztest-Daten. Im vierten Quartal 2017 mussten Käufer von Eigentumswohnungen durchschnittlich 7 Prozent mehr zahlen als im Jahr zuvor. In Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Stuttgart fiel der prozentuale Zuwachs sogar zweistellig aus.

Eigentumswohnungen in einem NeubaugebietBild größer anzeigen

Mieten oder kaufen? In Großstädten müssen Immobilienkäufer inzwischen genau rechnen

Foto: aktion pro eigenheim

Die Zeitschrift Finanztest veröffentlicht in ihrer August-Ausgabe die detaillierten Immobilienpreise und Mieten für 115 Städte und Kreise, die das Forschungsinstitut vdpResearch auf Basis realer Kauf- und Mietverträge ermittelt hat. Auch die Mieten sind im vergangenen Jahr erneut gestiegen – bundesweit allerdings nur halb so stark wie die Kaufpreise. Ähnlich war es schon in den Vorjahren. Die Kaufpreise laufen den Mieten daher immer mehr davon, vor allem in Groß- und Universitätsstädten.

Immobilienkauf in Großstädten gut durchrechnen!
Um zu beurteilen, ob sich angesichts dieser Entwicklung der Kauf noch lohnt, empfiehlt Finanztest einen genauen Blick auf das Kaufpreis-Miete-Verhältnis. Übersteigt der Kaufpreis das 25-Fache der Jahresmiete, rechnet sich der Kauf nur noch, wenn der Wert der Immobilie weiter steigt. Mehr als das 30-Fache sollten Käufer auch in Großstädten nicht akzeptieren.Auch wenn sich die Rahmenbedingungen insgesamt verschlechtert haben, kann sich der Kauf in einigen Lagen laut Finanztest dennoch lohnen – niedrige Zinsen und genug Eigenkapital vorausgesetzt.

Immobilienpreise in Großstädten im 10-Jahresvergleich
Auch ein 10-Jahresvergleich der Immobilienpreise der 14 größten Städte von immowelt.de zeigt: In München sind die Kaufpreise seit 2008 um 141 Prozent gestiegen, so viel wie in keiner anderen Stadt. In Berlin, Hamburg und Stuttgart haben sich die Preise mindestens verdoppelt. In Essen und Dortmund dagegen ist Wohneigentum nur minimal teurer als vor 10 Jahren. Im Kommen sind dagegen einige ostdeutsche Städte: Vor 10 Jahren waren Leipzig und Dresden noch günstiger. Nach Steigerungen von mehr als 70 Prozent sind beide nun an den Ruhrgebiet-Städten vorbeigezogen und befinden sich bei Kaufpreisen von rund 2.000 Euro pro Quadratmeter.  

 
 
 
Quelle: Stiftung Warentest / immowelt.de
 
 
 
 

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