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11.01.2016
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Einspeisevergütung für Solarstrom bleibt bis März stabil

Fördersätze für Photovoltaik werden nicht abgesenkt

Gute Nachrichten für alle Bauherren, die auf sauberen Solarstrom setzen wollen: Die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bleibt bis zum 1. März 2016 stabil, die Fördersätze werden wie schon im vorherigen Quartal nicht abgesenkt. Zusammen mit gesunkenen Preisen bei Photovoltaik-Anlagen macht das Solarstrom vom eigenen Dach attraktiv.

Photovoltaik-AnlageBild größer anzeigen
Noch lange kein Auslaufmodell - im Gegenteil: Photovoltaik-Anlagen sind für Bauherren weiter attraktiv. Vorausgesetzt, der Solarstrom wird selbst genutztFoto: aktion pro eigenheim

Stabile Einspeisevergütung, höhere Strompreise, sinkende Preise für Photovoltaik-Anlagen: Diese drei Fakten können Bauherren aufhören lassen. Sie sorgen nämlich dafür, dass die Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach wieder attraktiv und eine Überlegung wert ist! Doch damit die Rendite stimmt, sollten Bauherren nicht auf die Einspeisevergütung setzen, sondern den Eigenverbrauch von Solarstrom planen. Denn Strom aus einer neuen Photovoltaik-Anlage ist rund halb so teuer wie Strom vom Energieversorger. Der Haushaltsstrompreis liegt derzeit netto bei rund 25,5 Cent pro Kilowattstunde, die Kosten für den Photovoltaikstrom vom eigenen Dach sind inzwischen auf 11 bis 13 Cent pro kWh gesunken. Wer also den eigenen Solarstrom verbraucht und nicht verkauft, spart die Differenz von derzeit rund 13 Cent.

Für hohen Eigenverbrauch Photovoltaik-Anlage gut planen
Ohne weitere Zusatzmaßnahmen ist ein Eigenverbrauch von Solarstrom zwischen 25 und 30 Prozent möglich. Damit dieser realisiert werden kann, sollte die Anlage gut geplant und auf den Tagesablauf sowie die Bedürfnisse der Bewohner abgestimmt werden. Für einen möglichst hohen Solarstrom-Eigenverbrauch sollte zum Beispiel der Stromverbrauch in die Mittagsstunden verlagert werden, die Spülmaschine oder der Wäschetrockner werden dann zwischen 11 und 15 Uhr und nicht am Abend angestellt. Zusätzlich kann eine Ausrichtung der Photovoltaik-Module nach Osten und Westen dafür sorgen, dass der Ertrag bis in die Abendstunden reicht, wenn die Bewohner wieder im Haus sind. Im besten Fall kann der Solarstrom-Eigenverbrauch so auf 30 bis 40 Prozent steigen.

Wer bei der Ausrichtung der Photovoltaik-Module keinen Spielraum hat, kann seinen Eigenverbrauch mit einem kombinierten Solarstromspeicher deutlich erhöhen. Diese Batteriesysteme sind in den vergangenen Monaten deutlich günstiger geworden und stehen an der Schwelle zur Wirtschaftlichkeit. Zudem werden Solarstromspeicher weiter von der KfW gefördert, bei Neubauten zum Beispiel im Programm "Energieeffizient Bauen (153)" beim KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

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Quelle: aktion pro eigenheim / Bundesnetzagentur / Solar Cluster Baden-Württemberg
 
 
 
 

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