17.05.2015
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Dachausbau bei Massivbauweise immer beliebter

Mehr Wohnraum unterm Dach

Viel verborgener Wohnraum liegt unterm Dach! Deshalb entscheiden sich über die Hälfte aller privaten Bauherren beim Hausbau dafür, das Dachgeschoss früher oder später auszubauen. Dabei ist vor allem die Bauweise entscheidend. Doch worauf müssen Bauherren achten, wenn sie das Dach ausbauen oder dies für später planen? Egal wann sich Bauherren für den Dachausbau entscheiden, in der Regel ist eine Baugenehmigung erforderlich.

Dachausbau im NeubauBild größer anzeigen
Wer sich schon beim Hausbau für einen Dachausbau entscheidet, kann den zusätzlichen Wohnraum später flexibel nutzenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Vor allem wer sein Haus in Massivbauweise errichtet, entscheidet sich laut Umfrage von BauInfoConsult häufig für einen Dachausbau. Dabei hängt die Motivation, das Dach auszubauen auch mit dem verfügbaren Platz im Eigenheim zusammen: 63 Prozent derjenigen, die ihr Haus als Reihenhaus planen, finden auch einen Dachausbau attraktiv. Hingegen entscheiden sich nur 41 Prozent der Bauherren eines Mehrfamilienhauses für einen Dachausbau. Der Grund: Im Mehrfamilienhaus ist meist eine größere Wohnfläche vorhanden und somit die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum vergleichsweise weniger attraktiv als beim Reihenhaus.

Genehmigungen und Vorschriften beim Dachausbau
Da man mit einem Dachausbau zusätzlichen Wohnraum schafft, ist meist eine behördliche Genehmigung notwendig. Allein schon Änderungen der Dachflächen und Dachneigungen erfordern fast immer eine Baugenehmigung. Da jedes Bundesland eigene Genehmigungsvorschriften hat, sollten sich Bauherren im Vorfeld beim zuständigen Bauamt informieren. Grundsätzlich muss vor dem geplanten Dachausbau geprüft werden, ob Stabilität und Statik des Hauses dies überhaupt zulassen. Ebenso müssen Vorschriften hinsichtlich Brandschutz und Wärmedämmung eingehalten werden. Gut zu wissen: Für Dachgauben oder große Dachfenster sind meistens Zusatzgenehmigungen erforderlich.

Dachausbau: Früher schon an später denken
Klar ist: Wer das Dachgeschoss nachträglich ausbaut und dies beim Hausbau nicht berücksichtigt hat, muss mit hohen Zusatzkosten rechnen. Dann ist der Dachausbau mit zusätzlichem, baulichem Aufwand verbunden. Wird beispielsweise eine Gaube bereits beim Hausbau mit eingeplant, spart sich der Bauherr später die Kosten für eine eventuelle Kniestockerhöhung und neue Dacheindeckung. Auch die Ver- und Entsorgungsleitungen machen deutlich, wie wichtig es ist, einen Ausbau des Dachgeschosses bereits bei der Hausplanung zu berücksichtigen: Wer später im Dachgeschoss ein Bad einrichten will und beim Hausbau hier weder Strom- noch Wasser- und Abwasserleitungen verlegt hat, steht vor einem Problem: Das nachträgliche Verlegen verursacht hohe Kosten, unnötigen Dreck und meist können nicht alle Leitungen so verlegt werden, dass sie nicht mehr sichtbar sind.

Dachausbau bringt mehr Flexibilität ins Haus
Ein Dachausbau macht sich in jedem Fall langfristig bezahlt - egal ob man den zusätzlichen Wohnraum später für Hobby, Gäste, Arbeit, Kinder oder zur Vermietung nutzt. Deshalb sollten sich Bauherren noch bevor sie mit der Hausplanung beginnen, sich die Frage stellen, ob das Dachgeschoss einmal ausgebaut werden soll oder nicht. Denn schließlich verschenkt der Bauherr eventuell wertvollen Wohnraum, wenn er das Dach nicht ausbaut. So lässt sich das Haus auch an andere Lebensumstände schnell anpassen.

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Quelle: aktion pro eigenheim / BauInfoConsult / FIBAV Immobilien GmbH
 
 
 
 

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