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Grundsteuerhebesätze steigen

Kommunen verteuern Wohnnebenkosten

Die Finanznot vieler Städte und Gemeinden macht deren Kämmerer immer erfinderischer. Begehrtes Objekt sind hierbei die Hausbesitzer. Die Grundsteuer für bebaubare und bebaute Grundstücke und Gebäude (Grundsteuer B) steigt bei vielen Kommunen kräftig an. 2010 betrug deren Aufkommen bundesweit bereits knapp 11 Mrd. Euro.
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Grundsteuerranking
"Grundsteuerranking" der Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern
Foto: DIHK, Realsteuerhebesätze 2012, Haus & Grund Deutschland
Auf den von der Finanzbehörde festgestellten Einheitswert wird nach Feststellung des Grundsteuer-Messbetrags bei jeder Gemeinde ein individueller Hebesatz angewendet. Durch Anwendung verschiedener Hebesätze fällt die Grundsteuerbelastung trotz gleicher Einheitswerte in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich hoch aus.

Spitzenreiter beim „“Grundsteuerranking“ der Städte über 50.000 Einwohner sind Berlin, Leipzig und Dresden. Absolut am stärksten stiegen die Hebesätze in Bad Homburg v.d.H. (+ 105 Prozentpunkte auf 345 Prozent) und in Stolberg, Rheinland (+ 102 Prozentpunkte auf 495 Prozent).

Betroffen von diesen Erhöhungen sind auch die Mieter, da die Grundsteuer im Regelfall ein Bestandteil der Betriebskostenabrechnung ist.

Quelle: Haus & Grund Deutschland / Wikipedia
 
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