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Der Traum vom eigenen Haus hat so seine Tücken

Buchtipp: Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!

Irgendwann stellt sich jedem die Frage: Mieten, Kaufen oder Bauen? Entscheidet man sich für Hausbau oder -kauf, lauern so einige teils schwierige Aufgaben, bis sich am Ende der Traum vom Haus erfüllt. In "Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!" schildert Julia Karnick mit einem Augenzwinkern alle Kataströphchen, die sie selbst beim Hausbau erlebt hat und bescheinigt letztendlich: Das eigene Haus macht das Glück der Familie perfekt.
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Lustiges Baubuch: Ich glaube, der Fliesenleger ist tot
Verletzte Handwerker, ein Rohrbruch und explodierende Baukosten - Julia Karnick schildert mit viel Humor die Katastrophen beim Hausbau und zeigt: Dennoch lohnt es sich, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen
Foto: blanvalet Verlag
Ein Haus zu bauen ist wie Kinder kriegen - schmerzhaft aber langfristig betrachtet die beste Entscheidung im Leben. So beginnt Julia Karnicks ganz persönliches Baubuch. Mit viel Humor spricht die Autorin offen über auftretende Schwierigkeiten beim Hausbau und der Tatsache, dass das eigene Haus zu bauen ebenso eine Entscheidung fürs Leben ist, wie eine Familie zu gründen und daher genauso überlegt getroffen werden sollte.

Mit ihrem Buch schreibt die Autorin genau denjenigen von der Seele, die sich den Traum vom eigenen Haus bereits erfüllt haben. Julia Karnick identifiziert sich mit Hausbesitzern, die sich mit Fragen wie man eine drohende Kostenexplosion bewältigt oder sich das Leben ohne Keller schön redet, herumärgern mussten. Außerdem widmet sie sich dem Thema wie man abgetauchte oder “schwerverletzte“ Handwerker aufspürt oder einen Jahrhundertwinter und zwei Wasserschäden während der Bauphase übersteht. Aber die Autorin versteift sich nicht nur auf die negativen Seiten beim Hausbau, sondern widmet sich auch grundlegenden Aspekten wie: Was ist ein Fundament/eine Abdichtung? Was müssen Bauherren vor dem Hausbau alles beachten? Wie funktioniert eine Fußbodenheizung? Der Mix aus Fachwissen und witziger Berichterstattung über “Bau-Katastrophen“ zeigt Bauherren sowohl negative als auch positive Seiten beim Hausbau auf und bringt ihnen die vielen Vorteile des eigenen Hauses näher - sie fühlen sich verstanden. Und auch Bauprofis kommen voll und ganz auf ihre Kosten, denn zum Schmunzeln gibt’s in “Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!“ einiges.

Julia Karnick gelingt eine unterhaltsame Lektüre. Und insbesondere all jene, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchten, sehen, dass der Hausbau zwar teils schwierige Situationen beinhaltet, aber letztendlich ein Leben lang Freude bringt. Vielleicht blicken viele Bauherren dank dieser Lektüre dem Hausbau etwas entspannter entgegen, denn schließlich weiß man am Ende ja für was man all das auf sich genommen hat: Für den Traum vom eigenen Haus!

Quelle: Aktion pro Eigenheim
 
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