Mit ihrem Buch schreibt die Autorin genau denjenigen von der Seele, die sich den Traum vom eigenen Haus bereits erfüllt haben. Julia Karnick identifiziert sich mit Hausbesitzern, die sich mit Fragen wie man eine drohende Kostenexplosion bewältigt oder sich das Leben ohne Keller schön redet, herumärgern mussten. Außerdem widmet sie sich dem Thema wie man abgetauchte oder “schwerverletzte“ Handwerker aufspürt oder einen Jahrhundertwinter und zwei Wasserschäden während der Bauphase übersteht. Aber die Autorin versteift sich nicht nur auf die negativen Seiten beim Hausbau, sondern widmet sich auch grundlegenden Aspekten wie: Was ist ein Fundament/eine Abdichtung? Was müssen Bauherren vor dem Hausbau alles beachten? Wie funktioniert eine Fußbodenheizung? Der Mix aus Fachwissen und witziger Berichterstattung über “Bau-Katastrophen“ zeigt Bauherren sowohl negative als auch positive Seiten beim Hausbau auf und bringt ihnen die vielen Vorteile des eigenen Hauses näher - sie fühlen sich verstanden. Und auch Bauprofis kommen voll und ganz auf ihre Kosten, denn zum Schmunzeln gibt’s in “Ich glaube, der Fliesenleger ist tot!“ einiges.
Julia Karnick gelingt eine unterhaltsame Lektüre. Und insbesondere all jene, die sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen möchten, sehen, dass der Hausbau zwar teils schwierige Situationen beinhaltet, aber letztendlich ein Leben lang Freude bringt. Vielleicht blicken viele Bauherren dank dieser Lektüre dem Hausbau etwas entspannter entgegen, denn schließlich weiß man am Ende ja für was man all das auf sich genommen hat: Für den Traum vom eigenen Haus!











