In ihrer Juni-Ausgabe listet die Zeitschrift Finanztest auf, was Bauherren in Deutschland für Haus und Wohnung in 28 Städten und 22 Landkreisen bezahlen müssen. In Großstädten wie München, Berlin und Hamburg sind die Immobilienpreise für Haus und Wohnung im vergangenen Jahr um über acht Prozent gestiegen. Dennoch gehen Wohnungen dort momentan regelrecht weg wie warme Semmeln. In den meisten der über 400 deutschen Städte und Landkreise sind die Immobilienpreise allerdings nur um ein bis drei Prozent gestiegen. Doch auch wenn der Erwerb von Haus und Wohnung teurer geworden ist, lohnt sich in der Regel der Kauf eines Eigenheimes gegenüber der Miete. An einem Beispiel rechnet Finanztest vor, dass das Vermögen des Hauskäufers langfristig wertvoller als das Ersparte des Mieters ist.
Bayerische Hauptstadt bildet die Spitze der Immobilienpreise
Für ein Haus oder eine Wohnung in München müssen Hauskäufer und Bauherren am meisten zahlen. Bei Einfamilienhäusern sind Stuttgart und Frankfurt der bayerischen Hauptstadt dicht auf den Fersen, bei Eigentumswohnungen sind es Hamburg und Stuttgart, die München am nächsten kommen. Im Osten der Republik sind die Immobilienpreise am niedrigsten. Die Lage der Immobilie ist bei der Auswahl ebenso wichtig wie die Bauqualität oder die Ausstattung von Haus und Wohnung. Doch es kann sich auszahlen auf die gute Lage zu setzen und zunächst mit einer einfacheren Ausstattung zu starten. Denn die Lage bleibt, die Ausstattung lässt sich später austauschen.
Quelle: Stiftung Warentest











