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Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen wird beim Hausbau beliebter

Das sind die Vorteile von Dämmstoffen aus Holzfaser, Flachs und Co.

Um Energiekosten zu sparen und zukunftssicher zu bauen, ist eine gute Dämmung äußerst wichtig. Immer beliebter werden dafür Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Sie etablieren sich dabei nicht nur aufgrund ihrer guten Dämmwerte immer stärker beim Hausbau. Viele Bauherren überzeugen auch Argumente der Nachhaltigkeit in Form einer guten Ökobilanz.
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Dämmung aus Stroh
Stroh kann einfach kompostiert werden und hat so wie die anderen nachwachsenden Rohstoffe bei der Entsorgung eine gute Ökobilanz
Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf Thomas Klewar
Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen punkten vor allem vor dem Hintergrund des steigenden Umweltbewusstseins in der Bevölkerung. Während 2010 nur knapp fünf  Prozent der Bauherren auf eine Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen setzten, rechnen Experten bis 2020 mit etwa 13 Prozent. Ein weiterer Vorteil dieser Dämmstoffe ist ihr flächendeckendes Vorhandensein, das sie unabhängig vom Weltmarkt macht. Gleichzeitig ist hier die gute "Ökobilanz", beispielsweise bei der Entsorgung, zu nennen. Der Dämmstoff Hanf weist sogar eine positive Ökobilanz auf, da in der Phase des Anbaus mehr CO2 gebunden als verbraucht wird.

Eine Auswahl Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen stellt sich vor
Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,038 W/mK gehört Flachs zu den Dämmstoffen aus nachwachsenden Rochstoffen mit den besten Wärmedämmeigenschaften. Zudem ist Flachs formbeständig und aufgrund seiner natürlichen Bitterstoffe von Natur aus resistent gegen Insekten und Nagetiere. Dämmstoffe aus Hanf weisen mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,04 - 0,048 W/mK ebenfalls sehr gute Dämmeigenschaften auf. Zudem sind sie feuchtigkeitsregulierend sowie wärme- und schallabsorbierend. Holzfaser ist als Dämmplatte im Haus sehr universell einsetzbar, zum Beispiel für Wände (auch im Wärmedämm-Verbundsystem WDVS), für Böden als Trittschalldämmung, Decken zur Schallabsorption sowie den Dachausbau. Ein Vorteil von Seegras als Dämmung ist die schlechte Enflammbarkeit des Rohstoffs. Außerdem enthalten die Seegrasfasern weder Fremd- noch Schadstoffe.

Auch Schafwolle eignet sich sehr gut als Dämmung für das Haus. Sie bildet einen großen Wärmeschutz im Sommer, ist stark feuchtigkeitsregulierend und schadstoffabbauend. So bindet Schafwolle beispielsweise Formaldehyd permanent in sich. Bei Kork überzeugt die vielseitige Verwendbarkeit. Als Granulat wird Kork im Dach als Zwischensparrendämmung eingesetzt und als Aufsparrendämmung eignen sich Backkork-Platten. Für die Außendämmung der Wand gibt es Kork im Wärmedämm-Verbundsystem als Platten verputzt oder aber auch lose in Konstruktionshohlräumen. Als Trittschalldämmung in Boden und Decke wird Kork als Presskork verwendet.

Quelle: www.trendresearch.de / Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.

 

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