24 Fragen rund um gesundes Bauen und Wohnen sollten Bauherren und Hausbesitzer in einer aktuellen Umfrage beantworten. Das Ergebnis war eindeutig: Die Wohngesundheit zählt zu den wichtigsten Kriterien beim Bauen. Nur der Energieeffizienz ihres Hauses messen Bauherren noch mehr Bedeutung zu. Über die Hälfte der Bauherren sind auch bereit, beim Bauen Mehrkosten für gesundes Bauen und Wohnen in Kauf zu nehmen. Bei der Auswahl von Baustoffen zählt für Bauherren deshalb nicht nur die Optik. Umweltzertifikate oder Umwelt-Label (wie zum Beispiel der Blaue Engel oder das natureplus-Siegel) werden zunehmend wichtig. Auf solche Label, die wohngesunde Baustoffe kennzeichnen, achten 57 Prozent der Bauherren, bei gesundheitsbewussten Menschen sogar 68 Prozent.
Wo sehen Bauherren Gefahren für die Gesundheit?
Schimmel im Haus ist für 98 Prozent der Bauherren ein rotes Tuch. Als gesundheitsschädigend sehen Bauherren neben Schimmel auch Farben und Anstriche sowie Feinstaub oder Baustoffe mit schädlichen Klebstoffen an. Fast ein Drittel hat schon einmal vermutet, dass im eigenen Haus gesundheitliche Gefahren lauern. Die Mehrheit der befragten Bauherren vertraut bei einem Verdacht der Gesundheitsgefährdung im Haus einem Gutachter oder Fachexperten, damit den Ursachen auf den Grund gegangen wird und bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet werden. Direkten Kontakt zu einem Handwerker sucht nur etwa ein Fünftel der Bauherren.
An der repräsentativen bundesweiten Online-Befragung im Auftrag von Sentinel Haus Institut und Baumit nahmen 175 Bauherren und Hausbesitzer teil.
Quelle: Heinze Marktforschung










