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Ab in den Ofen: Holz, Pellets, Hackschnitzel und Briketts

Brennstoffe wie Holz liegen voll im Trend

Holz ist der klassischste und beliebteste Brennstoff für Öfen. Aber auch Braunkohlenbriketts haben ihren Markt. Und Pellets - die kleinen Krümel - haben in den letzen Jahren eine Karriere hingelegt wie kein zweiter Brennstoff.
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Kamin, Kachelofen: Holzlagerung
Frisches Holz aus dem Wald sollte zwei Jahre trocken lagern
Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar
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Verbrennung Holzpellets
Die Asche, die bei der Verbrennung von Holzpellets entsteht, kann als Dünger verwendet oder über den Hausmüll entsorgt werden
Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar
Holz ist ein nachwachsender und ständig verfügbarer Rohstoff, der regional gewonnen wird. Daraus ergeben sich viele ökologische Vorteile: Die CO2-Emissionen werden durch die Nutzung dieses Rohstoffes auf ein Minimum reduziert, da Pflanzen bei ihrer thermischen Verwertung nur so viel Kohlendioxid abgeben, wie sie im Laufe ihres Wachstums aufgenommen haben. Daneben ist auch der Ausstoß an Schwefeldioxid geringer als bei Heizöl. Außerdem muss das Holz, da es in Deutschland praktisch überall vorhanden ist, nicht so weit transportiert werden, wie das bei fossilen Brennstoffen der Fall ist. Das Heizen mit Holz zählt in Deutschland zu den klassischen Methoden der Wärmeerzeugung.

Heizen mit Holz liegt im Trend
In Teilen Süddeutschlands und auch der neuen Bundesländer nie ganz aus der Mode gekommen, besinnen sich viele Hausbesitzer auch in den städtischen Ballungsräumen auf den traditionellen Brennstoff. Außer dem „Gemütlichkeitsfaktor“ zeichnen für den Sinneswandel aber auch harte wirtschaftliche Fakten verantwortlich. Besonders beliebt ist beispielsweise der Einsatz von Kaminöfen in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst sowie in den kühleren Abendstunden, wenn sich der Einsatz einer Zentralheizung noch nicht lohnt. So besitzt beispielsweise ein Kilogramm luftgetrocknetes Holz durchschnittlich einen Energiegehalt von 4 kWh. Mit zirka 25 Kilogramm Holz lässt sich ein Liter Heizöl einsparen und damit eine CO2-Reduzierung von zirka 3,2 Kilogramm erzielen. Neben den immer beliebter werdenden Kaminöfen entscheiden sich jedoch immer mehr Bauherren für ein Heizkonzept, bei dem eine zentrale Feuerstätte mit Holz befeuert wird. Die Heizungsindustrie bietet in dieser Sparte zahlreiche Innovationen an. So lassen sich moderne Wärmeerzeuger unter anderem mit Holzpellets oder Hackschnitzeln betreiben. Technisch ausgereifte Förderungskonzepte vom Lagerraum des Brennstoffes zum Aufstellort des Heizgerätes ermöglichen einen komfortablen Betrieb – genau wie bei einer Öl- oder Gasheizung.

Im Sinne der Umwelt handeln
Jeder Hausbesitzer der sich für den Energieträger Holz entscheidet, handelt damit im Sinne der Umwelt. Da Holz im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen CO2-neutral verbrennt, trägt es zur Reduzierung der Treibhausgase und damit zum Klimaschutz bei. Um eine effektive Verbrennung und damit auch möglichst niedrige CO2-Emissionen bei Stückholzfeuerungen zu erreichen, sollte das Holz möglichst im lufttrockenen Zustand verbrannt werden. Dies bedingt eine ausreichende Lagerzeit an trockener und gut belüfteter Stelle. Steigt die Feuchtigkeit des Holzes, vermindert sich die Verbrennungseffizienz und es entstehen unvollständige verbrannte Zwischenprodukte. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Wartung. Sie schließt einen unnötigen Leistungsverlust aus und hält den Emissionsausstoß gering.

Braunkohlenbriketts

Holz-Pellets

Probleme mit dem Brennstoff

Bitte beachten

Das darf nicht verbrannt werden

Quelle: Althaus Modernisieren
 

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