Heizen mit Holz liegt im Trend
In Teilen Süddeutschlands und auch der neuen Bundesländer nie ganz aus der Mode gekommen, besinnen sich viele Hausbesitzer auch in den städtischen Ballungsräumen auf den traditionellen Brennstoff. Außer dem „Gemütlichkeitsfaktor“ zeichnen für den Sinneswandel aber auch harte wirtschaftliche Fakten verantwortlich. Besonders beliebt ist beispielsweise der Einsatz von Kaminöfen in den Übergangszeiten im Frühjahr und Herbst sowie in den kühleren Abendstunden, wenn sich der Einsatz einer Zentralheizung noch nicht lohnt. So besitzt beispielsweise ein Kilogramm luftgetrocknetes Holz durchschnittlich einen Energiegehalt von 4 kWh. Mit zirka 25 Kilogramm Holz lässt sich ein Liter Heizöl einsparen und damit eine CO2-Reduzierung von zirka 3,2 Kilogramm erzielen. Neben den immer beliebter werdenden Kaminöfen entscheiden sich jedoch immer mehr Bauherren für ein Heizkonzept, bei dem eine zentrale Feuerstätte mit Holz befeuert wird. Die Heizungsindustrie bietet in dieser Sparte zahlreiche Innovationen an. So lassen sich moderne Wärmeerzeuger unter anderem mit Holzpellets oder Hackschnitzeln betreiben. Technisch ausgereifte Förderungskonzepte vom Lagerraum des Brennstoffes zum Aufstellort des Heizgerätes ermöglichen einen komfortablen Betrieb – genau wie bei einer Öl- oder Gasheizung.
Im Sinne der Umwelt handeln
Jeder Hausbesitzer der sich für den Energieträger Holz entscheidet, handelt damit im Sinne der Umwelt. Da Holz im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen CO2-neutral verbrennt, trägt es zur Reduzierung der Treibhausgase und damit zum Klimaschutz bei. Um eine effektive Verbrennung und damit auch möglichst niedrige CO2-Emissionen bei Stückholzfeuerungen zu erreichen, sollte das Holz möglichst im lufttrockenen Zustand verbrannt werden. Dies bedingt eine ausreichende Lagerzeit an trockener und gut belüfteter Stelle. Steigt die Feuchtigkeit des Holzes, vermindert sich die Verbrennungseffizienz und es entstehen unvollständige verbrannte Zwischenprodukte. Wichtig ist außerdem eine regelmäßige Wartung. Sie schließt einen unnötigen Leistungsverlust aus und hält den Emissionsausstoß gering.
Braunkohlenbriketts
Holz-Pellets
Probleme mit dem Brennstoff
Bitte beachten
Das darf nicht verbrannt werden











