Redaktionstipp
mehr zu Heizung
 

Bauherren haben nicht immer freie Wahl bei der Heizung

Auf Verbrennungsverbote im Bebauungsplan achten

Kamin und Kachelofen sind bei Bauherren seit einigen Jahren sehr beliebt. Doch nicht immer dürfen sie auch installiert werden. Denn in einigen Fällen schränkt die Gemeinde die freie Wahl der Heizung ein. Zum Beispiel, wenn schon im Bebauungsplan festgelegt wird, dass mit bestimmten Brennstoffen nicht geheizt werden darf. Oder wenn die Kommune Bauherren zwingt, ihr Haus an das öffentliche Nah- oder Fernwärmenetz anzuschließen.

Wohnbereich mit KaminofenBild größer anzeigen
Ob die Wohnung mit Holz, Öl, Gas oder etwa mit Solarenergie gewärmt wird, sollte jeder Bauherr selbst entscheiden dürfen. Hier ein Wohnbereich mit KaminofenFoto: Allianz Freie Wärme

Meistens ist das für den Hausbesitzer die teurere Lösung, als wenn sie frei über ihre Heizung und die Art der Warmwasserbereitung entscheiden können. Bauherren sollten also vor dem Kauf eines Grundstücks unbedingt im Bebauungsplan überprüfen, ob so genannte Verbrennungsverbote bestehen oder in der Gemeindesatzung der Anschluss an das Nah- oder Fernwärmenetz vorgeschrieben ist.

So erkennen Bauherren, dass die Kommune die Heizungswahl einschränken will
Wenn am Wohnort zum Beispiel neue Bauplanverfahren, Brennstoffverordnungen oder Fernwärmesatzungen diskutiert werden oder Unternehmen zur Erzeugung und zum Vertrieb von Energie entstehen, sollten Bauherren und Hausbesitzer aufmerksam werden. Denn schon jetzt wird beispielsweise in Bebauungsplänen teilweise festgelegt, dass in bestimmten Gebieten nicht mehr mit festen oder flüssigen Brennstoffen, z.B. Holzpellets oder Heizöl, geheizt werden darf. Sogar moderne Heizungen in Kombination mit Solarthermie können dann verboten sein. Gleichzeitig zwingen die Kommunen Hausbesitzer dann mit entsprechenden Satzungen, ihr Haus an das öffentliche Nah- oder Fernwärmenetz anzuschließen. Doch das bringt für die Eigentümer über Jahre hinweg oft höhere Kosten mit sich. Heizöl, Holzpellets oder Gas sind im Vergleich meistens kostengünstiger. Vor allem dann, wenn Häuser mit einem immer geringer werdenden Energieverbrauch wie z.B. Niedrigenergiehäuser in Neubau- oder Sanierungsgebieten mit ins Spiel kommen.

Für Bauherren lohnt es sich also, nicht nur die äußeren Werte des Wunschgrundstücks unter die Lupe zu nehmen, sondern auch die Rahmenbedingungen in der jeweiligen Gemeinde gründlich zu prüfen, damit sie genau die Heizung in ihrem Eigenheim installieren können, die die niedrigsten Heizkosten verspricht.

mehr zu Heizung
 
 
 
 
Quelle: Allianz Freie Wärme / aktion pro eigenheim
 
 
 
 

Bauforum


Stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten

Zu allen Fragen/Antworten im Bauforum »

Haus-Finder

Wenige Schritte
zum Traumhaus
Jetzt planen >>>

 

Video-Tipp

  •  
    Gesund bauen: Verwirrende Begriffe zur Wohngesundheit Video: Sentinel-Haus Institut
 
 

Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei Ihrer Bauplanung

Newsletter

Jetzt kostenlos anmelden und Sie bleiben auf dem Laufenden.