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Einliegerwohnung beim Neubau gleich mit einplanen

Steuervergünstigung und Wohnraum für Familie oder Pflegekräfte

Eine Einliegerwohnung ist ein echtes Multitalent in puncto Altersvorsorge: Sie kann in der Darlehensphase die monatliche Belastung reduzieren, ermöglicht generationenübergreifendes Wohnen in der Familie oder schafft später Wohnraum für Pflegekräfte. Darüber hinaus winkt bei richtiger Planung eine Steuervergünstigung.

Familie mit mehreren Generationen vor HausBild größer anzeigen
Eine Einliegerwohnung bietet auch die Möglichkeit, mit Familienmitgliedern zusammenzuwohnen oder eine Pflegekraft in der Nähe zu haben, ohne auf Privatsphäre verzichten zu müssenFoto: Massiv mein Haus

Aus Kostengründen entscheiden sich immer mehr Baufamilien, eine Einliegerwohnung beim Neubau einzuplanen. Das macht Sinn, denn eine Einliegerwohnung bietet mehrere Vorteile. Nicht nur, dass die Mieteinnahmen eine willkommene Hilfe während der Finanzierungsphase bilden. Die Einliegerwohnung sichert zudem attraktive Steuervergünstigungen. So können die Schuldzinsen und Unterhaltungskosten für die Wohnung ebenso steuerlich geltend gemacht werden wie Abschreibungen für den vermieteten Gebäudeteil.

Für Steuervergünstigung Anforderungen an Einliegerwohnung beachten
Allerdings müssen die formalen Anforderungen an die Einliegerwohnung genau eingehalten werden, damit die Steuervergünstigung zustande kommt: Die Einliegerwohnung muss klar vom übrigen Haus getrennt sein und über einen separaten Eingang verfügen. Auch müssen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Immobilie den unterschiedlichen Gebäudeteilen zuzuordnen sein. Und damit das Finanzamt alle Einnahmen und Ausgaben dem vermieteten Gebäudeteil zuordnen kann, müssen diese über ein separates Bankkonto abgerechnet werden.

Förderung bei Neubau mit Einliegerwohnung: KfW ja, Riester nein
Eine Einliegerwohnung bietet aber noch weitere geldwerte Vorteile, zum Beispiel lässt sich die KfW-Förderung verdoppeln: Erfüllt das Haus die KfW-Förderstandards für energieeffizientes Bauen, können die zinsgünstigen Darlehen der KfW von bis zu 50.000 Euro in Anspruch genommen werden. Und zwar für jede Wohneinheit, das heißt einmal für den Wohnbereich der Bauherrenfamilie und einmal für die abgetrennte Einliegerwohnung. Nicht zulässig ist allerdings die Förderung mit einem Riester-Vertrag für ein Haus mit Einliegerwohnung. Das staatlich geförderte Riester-Kapital darf nur für die Finanzierung einer komplett eigengenutzten Immobilie verwendet werden.

Einliegerwohnung zahlt sich im Alter aus
Viele Baufamilien treffen die Entscheidung für eine Einliegerwohnung auch mit Blick auf einen sorgenfreien Lebensabend. Die Mieteinnahmen können einmal die Rente aufbessern. Zudem bietet die Einliegerwohnung die Möglichkeit, mit Familienmitgliedern zusammenzuwohnen oder eine Pflegekraft in der Nähe zu haben, ohne auf Privatsphäre verzichten zu müssen. Die Steuervorteile für die Einliegerwohnung gibt es auch dann, wenn sie an Familienangehörige vermietet wird. Dabei muss die Miethöhe einem Mindestsatz der ortsüblichen Marktmiete entsprechen.

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Quelle: BHW
 
 
 
 

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