04.01.2015
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Grunderwerbsteuer: Zwei weitere Länder wollen 6,5 Prozent

NRW und Saarland drehen 2015 an der Steuerschraube

Seit die Bundesländer die Grunderwerbsteuer selbst bestimmen können, haben es nur zwei Länder bei dem bis 2006 bundesweit einheitlichen Satz von 3,5 Prozent belassen: Sachsen und Bayern. Im Rest des Landes zahlen Bauherren deutlich mehr Grunderwerbsteuer. Und mit Nordrhein-Westfalen und dem Saarland drehen Anfang 2015 wieder zwei Bundesländer an der Steuerschraube. Dort steigt die Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent.

Hände übergeben EuroscheineBild größer anzeigen
Zur Kasse bitte: Wer in Nordrhein-Westfalen oder dem Saarland ein Haus bauen oder kaufen will, zahlt ab 2015 stolze 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer - frohes neues Jahr!Foto: aktion pro eigenheim

So viel Grunderwerbsteuer verlangt bisher nur ein Bundesland: Schleswig-Holstein hat mit der Erhöhung auf 6,5 Prozent bereits im Jahr 2014 einen traurigen Rekord aufgestellt, dicht gefolgt von Berlin und Hessen mit sechs Prozent. Im "Mittelfeld“ bei der Grunderwerbsteuer liegen Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit fünf Prozent. Am günstigen Ende angesiedelt sind neben Hamburg mit 4,5 Prozent lediglich Sachsen und Bayern. Sie haben als einzige Bundesländer seit der Reform im Jahr 2006 am Steuersatz von 3,5 Prozent festgehalten.

Seit 2006 ist die Grunderwerbsteuer die einzige Steuer, deren Höhe die Bundesländer selbst bestimmen können. Und die meisten Länder nutzen diesen Spielraum, um ihre Haushalte aufzubessern. Denn die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer bilden heute die mit Abstand wichtigsten unabhängigen Steuereinnahmen der Länder. Leidtragende sind Bauherren und Immobilienkäufer: Für sie wird das Eigenheim damit deutlich teurer.

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Quelle: aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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