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Das Wohnzimmer barrierefrei planen
Leichte Trennwände bieten hohe Flexibilität für die Stube
Bauherren, die in ihrem Haus alt werden möchten und sich auf
altersbedingte Behinderungen vorbereiten, sollten den Grundriss ihres
Wohnbereiches offen gestalten und statt massiver Mauern leichte
Trennwände montieren. Flexible Grundrisse sind nicht nur für behinderte
Menschen hilfreich, die beispielsweise ihren Schlafraum aus dem ersten
Stock ins Erdgeschoss verlegen müssen. Auch für Familien, die ihr Haus
nachträglich in zwei Wohnungen aufteilen, für Eltern und erwachsene
Kinder oder Senioren und Pfleger hat diese Bauweise Vorteile.
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Bauherren sollten schon beim Bau ans Alter denken und ohne Schwellen, aber mit ausreichend breiten Türen planen
Foto: VPB
Bereits in der Planung sollten Bauherren alle Schwellen vermeiden. Schwellen zwischen Wohnraum, Terrasse und Balkon sind schon für gesunde und junge Menschen hinderlich. Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können sie gar nicht oder nur mühsam überwinden. Solche Barrieren schränken die Wohn- und Lebensqualität erheblich ein. Die Technik spielt im Wohnzimmer eine große Rolle: Fernseher, Telefon, Stereoanlage, Computer. Vorausschauende Bauherren lassen entsprechend Leerrohre vorsehen.
Versetzte Ebenen vermeiden
Auch elektrische Rollladenheber sind kein Luxus, sondern eine echte Alltagshilfe, vor allem, wenn die Kraft der Bewohner zum täglichen Öffnen und Schließen nicht mehr ausreicht. Wer barrierefrei baut, der muss auf versetzte Ebenen verzichten. Auch einzelne Treppenstufen im Wohnbereich, wie sie gerne zur Überbrückung leichter Hanglagen eingeplant werden, sollten vermieden oder im Notfall durch Schrägen ersetzt werden. Wichtig sind auch ausreichend breite Türöffnungen: 90 Zentimeter benötigt ein Rollstuhlfahrer zum rangieren. Wer nicht schon in jungen Jahren mit solch großzügigen Türbreiten wohnen möchte, der kann sie zunächst auf ein kleineres Maß zumauern lassen. Die eine Steinreihe lässt sich später bei Bedarf leicht herausnehmen.
Quelle: VPB
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