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Glossar rund um die Themen Bauen, Renovieren, Fördermittel und Baufinanzierung

Beim Besuch unseres Ratgeberportals sind Sie auf Fachbegriffe gestoßen, die Sie nicht genau definieren können? Unser Glossar hilft Ihnen weiter. Von A wie Ausbauhaus über F wie Forward-Darlehen bis Z wie Zwischensparrendämmung finden Sie hier prägnante Definitionen zu den verschiedensten Begriffen rund um die Themen Hausbau, Renovierung, Förderung und Baufinanzierung.

Glossar von A-Z

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N

  • Nachtabsenkung

    Die Nachtabsenkung ist eine Funktion einer Heizungsregelung, mit der zur Nachtzeit (oder auch anderen vorbestimmten Zeiten) die Vorlauftemperatur der Heizung zeitgesteuert abgesenkt werden kann. Voraussetzung ist eine witterungsgeführte oder raumtemperaturabhängige Regelung des Heizungsvorlaufes.

  • Niedrigenergiehaus (NEH)

    Als Niedrigenergiehaus wird ein Gebäude (Neubau oder sanierter Altbau) bezeichnet, das einen bestimmten Energiestandard erreicht. Durch eine bessere Wärmedämmung und verbesserte Technik (Heizung, Be- und Entlüftungsanlage etc.) verbraucht ein Niedrigenergiehaus deutlich weniger Energie als ein herkömmliches Haus. Ein gewisses energietechnisches Anforderungsniveaus muss also gegeben sein. Eine einheitliche Regelung gibt es hierfür jedoch nicht. Ursprünglich wurde ein Standard bezeichnet, der 25 bis 30 Prozent unter dem Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung (WSVO) von 1995 lag. Grundsätzlich gilt heute in Deutschland das Anforderungsniveau der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009. Demnach trifft diese Bezeichnung heute auf Gebäude zu, die einen Primärenergiebedarf aufweisen, der mindestens 30 Prozent unterhalb der Anforderungen der Energieeinsparverordnung an vergleichbare Neubauten liegt. Die Zertifizierung findet durch die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE) statt.

  • Nullenergiehaus

    Als Nullenergiehaus wird ein Gebäude bezeichnet, das rein rechnerisch übers Jahr keine externe Energie wie Strom, Öl oder Gas verbraucht. Dieser Energiestandard wird dann erreicht, wenn der externe Energiebezug im Jahresmittel durch den eigenen Energiegewinn (zum Beispiel durch Solaranlagen) aufgewogen wird. Dies gilt nicht nur für die Beheizung, sondern auch für elektrische Energie und Energie für die Warmwasserbereitstellung. Technisch ist das Nullenergiehaus eine Fortführung der Idee des Passivhauses. Wird mehr Energie erzeugt als das Haus selbst verbraucht, spricht man von einem Plusenergiehaus.

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