Redaktionstipp

BAFA-Förderung für Wärmepumpen im Neubau

Zuschuss bei hohen Jahresarbeitszahlen oder Systemeffizienz

Bauherren können zwar eine Förderung für den energieeffizienten Hausbau erhalten, aber nur selten allein für die Haustechnik. Es sei denn, sie entscheiden sich für eine besonders effiziente Heizung! Denn für Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen oder verbesserter Systemeffizienz gibt es einen Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Wärmepumpe im HeizungskellerBild größer anzeigen

Heizungsanlagen im Neubau werden nur selten gefördert, aber das BAFA macht eine Ausnahme für besonders effiziente Wärmepumpen

Foto: Bundesverband Wärmepumpe BWP

Heizungsanlagen im Neubau werden nur selten gefördert, aber das BAFA macht eine Ausnahme für besonders effiziente Wärmepumpen. Die Zuschüsse (so genannte Innovations- und Zusatzförderung) können für Wärmepumpen mit hohen Jahresarbeitszahlen oder Wärmepumpen mit verbesserter Systemeffizienz beantragt werden. Nicht förderfähig sind allerdings Luft/Luft-Wärmepumpen und Warmwasserwärmepumpen.

Welche Wärmepumpen fördert das BAFA?
Damit es mit dem Zuschuss auch klappt, sollten Bauherren unbedingt einen Blick in die Liste der förderfähigen Wärmepumpen (pdf-Datei)werfen.

Diese Zuschüsse gibt es:

  • Luftwärmepumpe: Die Innovationsförderung beträgt 40 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 1.500 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen beziehungsweise 1.300 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft.
  • Grundwasserwärmepumpe und Erdwärmepumpe: Die Innovationsförderung beträgt 100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 4.500 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Erdsondenbohrung oder 4.000 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser.

Voraussetzungen für die Förderung
Bei allen Wärmepumpen ist für die Förderung eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5 erforderlich. Außerdem Pflicht sind der Einbau eines Stromzählers und mindestens eines Wärmemengenzählers, Flächenheizung (also Fußbodenheizung, Wandheizung oder Deckenheizung), hydraulischer Abgleich sowie ein Qualitätscheck nach einem Jahr.

Wärmepumpen mit verbesserter Systemeffizienz sind Wärmepumpen, die vor allem bei kalter Witterung einen niedrigen Strombedarf aufweisen. Eine Liste mit förderfähigen Wärmepumpen mit verbesserter Systemeffizienz finden Bauherren hier.

Kombinationsbonus: Wird gleichzeitig eine förderfähige Solarthermie-Anlage installiert, ist ein zusätzlicher Zuschuss von 500 Euro möglich.

So beantragen Bauherren die BAFA-Förderung für Wärmepumpen
Der Antrag beim BAFA muss schon gestellt werden, bevor der Auftrag an den Installateur vergeben wird. Dazu gehören der Antrag, ein detailliertes Angebot sowie die Berechnung der Jahresarbeitszahl. Nach Inbettriebnahme der Wärmepumpe muss dann der Verwendungsnachweis beim BAFA eingereicht werden. Sind alle Unterlagen geprüft, wird der Zuschuss augezahlt.

 
 
 
Quelle: BAFA
 
 
 
 

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