Redaktionstipp
 

Angebote zur Baufinanzierung richtig vergleichen

Immer mehrere Angebote mit gleichen Kennzahlen einholen

Wenn es um die Finanzierung ihres Eigenheims geht, wenden sich viele Bauherren erst einmal an ihre Hausbank. Doch dabei sollten sie es nicht belassen! Zum Vergleich ist es wichtig, immer mehrere Angebote einzuholen, denn schon kleine Zinsunterschiede machen bei den Summen einer Baufinanzierung viel Geld aus. Mit diesen Tipps lassen sich die Angebote leicht vergleichen.

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Um Angebote für die Baufinanzierung leichter vergleichen zu können, sollten Bauherren zunächst gleiche Ausgangsbedingungen festlegenFoto: aktion pro eigenheim

Tipp 1: Ausgangsbedingungen festlegen
Damit die Angebote auch wirklich vergleichbar sind, sollten zunächst gleiche Ausgangsbedingungen geschaffen werden. Dafür muss der Bauherr sämtliche relevante Unterlagen, wie beispielsweise letzte Gehaltsabrechnungen, eine Vermögensaufstellung und relevante Informationen zur Wunschimmobilie zusammenstellen. Nur dann können die Angebote zur Baufinanzierung auf der gleichen Basis erstellt werden und sind später vergleichbar.

Tipp 2: Verschiedene Banken auswählen
Erste Anlaufstelle ist oft die Hausbank. Dennoch muss deren Angebot nicht unbedingt das beste sein. Bauherren sollten deshalb unbedingt Angebote von verschiedenen Banken einholen. Und auch der Blick ins Internet lohnt sich: Online-Vermittler für Baufinanzierungen arbeiten oft mit vielen Banken bundesweit zusammen und können so für Bauherren besonders günstige Angebote herausfiltern.

Tipp 3: Wichtige Kennzahlen für Angebotsvergleich

Eine wichtige Kennzahl für den Vergleich ist der Effektivzins. Im Gegensatz zum Normalzins berücksichtigt er auch Kosten wie Bearbeitungsgebühren, Zinsverrechnungstermine oder den Auszahlungskurs. Diese Faktoren werden auf die vereinbarte Zinsfestschreibungszeit verteilt. Das Ergebnis ist ein effektiver Jahreszins, der die Gesamtkosten des Darlehens pro Jahr in Prozent angibt.

Nicht in den Effektivzins fließen Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Kontoführungsgebühren sowie Teilauszahlungszuschläge ein. Diese Kosten werden gesondert ausgewiesen und können sich deutlich unterscheiden. Besonders bei der Finanzierung eines Neubaus ist es ein großer Unterschied, ob die Bank Bereitstellungszinsen schon nach sechs oder erst nach zwölf Monaten berechnet.

Tipp 4: Verschiedene Baufinanzierungsmodelle in Betracht ziehen
Nicht alle Baufinanzierungsmodelle lassen sich leicht mit einander vergleichen, denn es gibt eine Vielzahl von Kombimodellen, bei denen etwa Lebensversicherung, Aktienfonds oder ein Bausparvertrag als Tilgungsbausteine angeboten werden. Nicht immer spricht hierbei ein günstiger Zinssatz für ein günstiges Angebot. Bauherren sollten sich also umfassend beraten lassen.

 
 
 
 
Quelle: Baufi24 GmbH / aktion pro eigenheim
 
 
 
 

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