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10-Punkte-Plan hilft Bauherren beim Bauvertrag

Für gutes rechtliches Fundament beim Hausbau sorgen

Grundlage beim Hausbau ist ein Bauvertrag. Doch das derzeitige Vertragsrecht wimmelt nur so vor Stolperfallen. Zwar wurde bereits ein neuer Gesetzesentwurf vorgelegt, doch bis dieser in Kraft tritt, kann es dauern. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) einen 10-Punkte-Plan erarbeitet, der Bauherren hilft, dem eigenen Bauvorhaben ein gutes rechtliches Fundament zu geben.

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Ein stimmiger Bauvertrag ist das rechtliche Fundament des Hausbaus. Der 10-Punkte-Plan der ARGE Baurecht zeigt, worauf man achten musFoto: Deutscher Anwaltverein DAV

Der Baugrund entpuppt sich als nicht tragfähig, ein Vertragspartner gerät in Verzug oder das Wetter spielt einfach nicht mit - beim Hausbau kann viel passieren, was nicht geplant war. Deshalb sollten Bauherren in einem Bauvertrag den Umgang mit solchen Fällen genau regeln und auf konkrete Formulierungen achten. Doch immer wieder führen die gleichen Punkte eines Bauvertrages zu Problemen: unrealistische Planungen, ungenaue Leistungsbeschreibungen oder fehlende Regelungen, wie mit unvorhergesehenen Ereignissen beim Hausbau umzugehen ist. Zwar hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) im September 2015 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der besondere Regelungen für Bauprofis und einen besseren Schutz privater Bauherren vorsieht. Doch das Gesetz wird voraussichtlich erst ab 2017 gelten. Bis dahin müssen alle am Bau Beteiligten weiterhin nach derzeitiger Rechtslage bauen. Damit dies möglichst störungsfrei gelingt, hat die ARGE Baurecht einen 10-Punkte-Plan zum Bauvertrag vorgelegt.

Stolperfallen lassen sich beim Bauvertrag vermeiden

Der neue 10-Punkte-Plan der ARGE Baurecht enthält alle wesentlichen Punkte von der Abnahme über Fristen und Gewährleistung bis hin zu Vertragsbedingungen, die bei Vorbereitung und Abschluss von Bauverträgen berücksichtigt werden sollten. Dies gibt zwar keine Garantie, aber zumindest die Chance auf einen störungsarmen Bauverlauf. Experten raten allen Bauherren zudem, Verträge und Leistungsverzeichnisse vor Abschluss grundsätzlich von einem Baurechtsexperten prüfen zu lassen. Dieser erkennt eventuelle Stolperfallen besser als der Laie und weiß Abhilfe. Denn je besser Leistungs- und Baubeschreibung ausfallen, desto weniger Baumängel sind vorprogrammiert.

Der 10-Punkte-Plan der ARGE Baurecht steht hier zum Download zur Verfügung .

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Quelle: Frank Frössel / www.aktion-pro-eigenheim
 
 
 
 

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