Expertenrat

Was sollte man bzgl. der steigenden Blackout-Gefahr bei der Hausplanung berücksichtigen?

Unser Experte Die Redaktion von aktion-pro-eigenheim.de antwortet

Frage von Jörg S. am 04.11.2017 

Was sollte man bzgl. der steigenden Gefahr "Blackout Deutschland" (Stromausfall, Notsituationen u.Ä.) bei Hausplanung & Hausbau zwingend und optional berücksichtigen?

Antwort von Die Redaktion von aktion-pro-eigenheim.de 

Wenn Sie sich Sorgen um die stabile Energieversorgung Ihres Eigenheims machen, sollten Sie bei der Hausplanung darauf achten, dass die Haustechnik einen möglichst hohen Grad an Autarkie erlaubt. So macht Sie eine Photovoltaik-Anlage mit dazugehörigem Solarstromspeicher schon ein gutes Stück unabhängig vom Stromversorger. Auch eine Brennstoffzellen-Heizung, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt, wäre vielleicht eine Option. Übrigens haben auch viele Haushersteller schon so genannte Plusenergiehäuser oder das von der KfW geförderte KfW-Effizienzhaus 40 Plus (dieses enthält neben einer energieeffizienten Bauweise eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien, ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher), eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface) im Angebot. Sie müssen bei der Hausplanung also nicht unbedingt "Neuland" betreten.


Kommentare

Jörg S.

Haben Sie und Ihre Kollegen vielen Dank für die Beantwortung der Frage. Erwähnenswert ist evtl. noch die Einplanung eines Holz-Kohle-Herdes zum Kochen und als Notheizung, d.h., ich würde auf alle Fälle einen Schornstein einplanen, den 2. und 3. Zug für einen Kamin

Die Redaktion von aktion-pro-eigenheim.de

Ja, Sie haben Recht – auch eine Holzheizung kann für Unabhängigkeit sorgen! Allerdings ist dabei ein Blick in den Bebauungsplan unbedingt empfehlenswert! Denn nicht immer sind Holzheizung, Kamin oder Kachelofen erlaubt, teilweise sind im Bebauungsplan auch Verbrennungsverbote festgeschrieben.

 
 
 
 
 
 

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